Ajvar – Brotaufstrich und Grillbeilage

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20180725_123615.jpgMit diesem Rezept für unglaublich aromatisches Ajvar aus Spitzpaprika und Aubergine hat mich ( und mit Sicherheit auch viele andere 😉 ) Cornelia von „Die See kocht“ glücklich gemacht. Auf ihrem Blog könnt ihr auch Einiges mehr über Ursprung, Zubereitung, und Verwendung der pikanten Würzpaste lesen . Dieses Ajvar schmeckt z.B. wunderbar zu Gegrilltem , als Vorspeise mit frisch gebackenem Weissbrot, zu Nudeln oder gemixt mit Schafskäse und / oder Frischkäse köstlich als Brotaufstrich – immer vorausgesetzt man mag es würzig, fruchtig und knobelig !

Zutaten  für ca. 500 g Ajvar  :

  • 6 große Spitzpaprika, entkernt und halbiert
  • 1 große Aubergine, halbiert, das Fruchtfleisch kreuzweise eingeschnitten ( dann gart sie schneller )
  • 1 große rote , frische Chili , mit oder ohne Kerne -je nach Schärfe- kleingeschnitten
  • 2 große Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 El Weißweinessig
  • ca. 75 ml gutes Olivenöl – 25 ml zum Pürieren, 50 ml in die Pfanne-
  • evtl. etwas Wasser
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung  :

  1. Den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Die vorbereiteten Spitzpaprika mit der Schale nach oben, die Aubergine mit der Schnittfläche nach oben auf den Grillrost legen und mit einem Blech drunter (damit nichts in den Ofen tropft ) in den vorgeheizten Backofen schieben.
  3. Das Gemüse ca. 20 Minuten backen, bis die Paprika weich und schwarz ist (siehe Foto) . Bis die Aubergine weich ist ( mal reinpieken ), dauert ca. 10 Minuten länger.
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  5. Danach die fertigen Spitzpaprika mit einem leicht angefeuchteten Geschirrtuch für einige Minuten abdecken und leicht abkühlen lassen, so lässt sich dann die Haut leichter entfernen.
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  7. Das Fruchtfleisch der weich gebackenen Aubergine mit einem Löffel ausschälen.
  8. Die Paprika schälen und in Stücke schneiden.
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  10. Nun das gegarte Gemüse zusammen mit gehacktem Knoblauch, der zerteilten Chilischote,  Tomatenmark, Essig und 25 ml Olivenöl in einer grösseren Schüssel mit dem Pürierstab nicht zu fein pürieren.
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  13. Anschließend in einer großen Pfanne die restlichen 50 ml Olivenöl erhitzen, den Gemüsebrei hineingeben , umrühren und anbraten. Das Ajvar muss jetzt unter häufigem Rühren, damit es nicht anbrennt, cremig und leicht ölig werden. Das dauert ca. 30 Minuten.
  14. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, mit Salz , Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken , gut umrühren und noch wenige Minuten leicht köcheln lassen.
  15. Das fertige Ajvar in ein ausgekochtes Glas mit Schraubdeckel füllen, schließen 😉 und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Langsam auskühlen lassen und gleich mal mit  frischem Weissbrot kosten !
  16. Aufbewahrt wird es im Kühlschrank und nach jeder Entnahme die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedeckt, damit es länger hält. Auf keinen Fall mit benutztem Löffel hineingehen, sonst schimmelt es schnell !

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Gebackene Pfirsiche

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20180812_145049-2.jpgDiese köstliche, schnellstens zu zubereitende Idee für reife, duftende Pfirsiche habe ich bei Teresa Blackburn “ Food on Fifth“ entdeckt und war sofort begeistert. Nun gabs auch endlich solche Pfirsiche – wie oben beschrieben- beim italienischen Supermarkt, denn Pfirsiche in anderen Supermärkten sind steinhart und duften nicht und werden daher nicht gekauft… Die wenigen Zutaten hat man eigentlich immer im Haus, was die Zubereitung nochmals einfacher gestaltet.

Zutaten  :

  • reife, duftende Pfirsichen, nicht zu weich, ungeschält, halbiert, entkernt
  • ca. 3 EL gute Butter
  • 1 Tasse brauner Zucker
  • Kardamom nach Geschmack
  • 300g griechischer Joghurt
  • 100g Creme fraiche nach Geschmack – oder nur Joghurt
  • etwas frischer Zitronensaft
  • gusseiserne Pfanne oder Ofenform

Zubereitung  :

  1. Den Ofen auf die grösstmögliche Hitze vorheizen. Bei mir waren es 290 °
  2. Die Pfirsichhälften in der Pfanne oder Ofenform platzieren.
  3. Auf jede Hälfte ein ca. Walnuss großes Stück Butter setzen, mit etwas Kardamom würzen und grosszügig mit braunem Zucker bestreuen.
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  5. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen und die Pfirsiche ca. 10 Minuten backen, bis der Zucker mit der Butter karamelisiert ist, eine goldbraune Farbe hat und die Pfirsiche einfach köstlich duften. Wer möchte, kann auch die Grill Funktion verwenden – und aufpassen, dass nichts verbrennt !
  6. Während die Pfirsiche backen, bleibt genug Zeit, die Creme zusammenzurühren. Dazu einfach den Joghurt mit Creme fraiche, etwas Zitronensaft und braunem Zucker nach Geschmack verrühren und bis zum Verzehr kalt stellen.
  7. Sind die Pfirsiche fertig gebacken , dürfen sie noch wenige Minuten ausserhalb des Ofens etwas Hitze verlieren und werden dann mit der frischen Creme serviert.
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Ich hoffe , ihr genießt diese schnelle Köstlichkeit genauso wie wir !

 

 

Pause – aber unfreiwillig !

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Liebe Besucher !   Leider kann ich – aus mir unbekannten technischen Gründen und trotz häufigen Probierens aller möglichen Möglichkeiten – seit geraumer Zeit meine Fotos vom Handy nicht auf den Laptop überspielen. Aus diesem Grund befinden sich mittlerweile schon einige Rezepte in der Warteschlange. In der Hoffnung demnächst doch noch die Lösung des Problems zu finden – vielleicht kann mir jemand von euch versierten Bloggern eine Tipp geben ??? – Viele ❤ Grüße und kommt doch trotzdem mal wieder vorbei…     Auf Instagram könnt ihr ja schon mal Fotos gucken 😉 !

PS :   Das ältere 😉  Rezept für die Zimtschnecken auf dem älteren 😉 Foto findet ihr im Archiv  !

Eure Zimtschnegge

…und immer wieder SYLT

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20180612_141252Von unserem 10. Sylt Urlaub habe ich euch wieder ein paar Handyknipse mitgebracht. Das Wetter war dieses Mal besonders freundlich , die Insel wie immer ein Traum und die Zeit wie immer viel zu kurz ( zumindest für mich 😉 ). Aber was soll ich lange reden… Schaut selbst !

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Auf dem Sylt Shuttle. Keitum in Sicht und der nördliche „Rest“ der Insel in weiter Ferne.

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Angekommen ! Das ist die Motivation für 12 Stunden Autofahrt 🙂 …

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Zum Strand in Wenningstedt

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Morgens in Wenningstedt20180608_171535

Der wunderbare Duft der Syltrose begleitet einen über die ganze Insel.

 

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Links die wilde Nordsee, rechts das Wattenmeer mit Keitum, ganz im Norden List.20180617_133157

Am Roten Kliff

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Das Wattenmeer bei Keitum

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In Keitum

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Auf dem Weg nach List

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Gegenverkehr…

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Die Lister Austernperle am Wattenmeer

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In den Austernschalen befinden sich Jakobsmuscheln mit Spinat und Hollandaise überbacken – köstlich ! sag ich nur … Nudeln mit Lammragout waren auch sehr schmackhaft . Unter Anderem zu finden in der schönen Lister Austernperle .

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Schöne Sachen gibts bei “ Dünenstrauss “ in List

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Dünenweg von Kampen nach Wenningstedt.

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Leuchtturm von Hörnum

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Strand von Hörnum mit Blick zur Südspitze von Sylt.

Das war eine kleine Auswahl meiner Knipse. Hoffe, ihr hattet Spaß beim Schauen.    Versteht ihr jetzt, warum ich immer wieder nach Sylt möchte 😉 ??

Joghurt / Mascarpone Creme mit frischen Beeren

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20180527_171425Kurz vorm Urlaub hier noch eine schnelle, frische Idee für eine köstliche Nachspeise – manchmal wollen einem ja die einfachsten Sachen nicht selber einfallen 😉 … – Die Zutaten sind überschaubar und die Varianten vielfältig – und wie der aufmerksame Besucher meiner Seite bestimmt schon bemerkt hat, sind solche einfachen, frischen Desserts bei uns der Renner 🙂 . Dieses Mal hatte ich frische Blau – und Himbeeren, aber die Creme lässt sich natürlich mit jeder Art köstlicher Sommerfrucht bestens kombinieren.

Man nehme für die Creme zum Beispiel :

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  • Joghurt, 1,5 %, gekühlt !
  • Griechischen Sahnejoghurt, gekühlt !
  • Mascarpone, gekühlt !
  • geriebene Schale einer Bio Zitrone
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlene Vanille oder Mark einer Vanilleschote
  • Zucker nach Geschmack
  • frische Beeren oder andere Früchte, gewaschen und abgetrocknet
  • Amaretti Kekse, grob zerbröselt

Alle Zutaten für die Creme ( die Früchte noch nicht ! ) mit den Quirlen des Handmixers gründlich aufschlagen, bis eine etwas festere, cremige Konsistenz entstanden ist (siehe Foto). 20180527_172454

Anschliessend Creme, Früchte und Amarettibrösel abwechselnd in eine Glasschüssel – oder wie es z.Zt. Mode ist 😉 – in ein Glas schichten.

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Die fertige Nachspeise jetzt noch unbedingt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. So schmeckt sie am besten.

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Topfentorte, die 2.

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Diese saftige kleine Torte aus Topfen und gemahlenen Mandeln -statt Mehl- hat sich inzwischen zu einem unserer liebsten Kuchen gemausert. Deswegen möchte ich sie euch heute -voller Überzeugung- ein zweites Mal präsentieren, nachdem sie 2014 auch schon hier zu sehen war. Frisch und fruchtig durch geriebene Zitronenschale und die Glasur aus bester Marillenkonfitüre kann man sie in kleinen Stücken auch als Dessert geniessen. Das Rezept stammt aus einem alten e&t Heft mit feinen Rezepten der österreichischen Küche.

ZUTATEN :

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  • 6 Bio Eier Gr. M, getrennt
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 225 g Topfen oder halbfetter Speisequark
  • 1 1/2 Tl geriebene Schale einer Bio Zitrone
  • 150 g geschälte, geriebene Mandeln
  • 150 g Marillenkonfitüre , z.B. von d’arbo
  • etwas Butter und Mehl für die Backform
  • Springform, 22 cm

ZUBEREITUNG :

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  1. Die Eier trennen, das Eiweiss in einer grösseren Rührschüssel kalt stellen
  2. Weiche Butter, Zucker und Vanillemark mit den Quirlen des Mixers weiss schaumig schlagen. Das dauert etwas.
  3. Jetzt ein Eigelb nach dem anderen unterrühren. Jedes Eigelb sollte gut verrührt sein, bevor das nächste dazugegeben wird.
  4. Topfen, Zitronenschale und die geriebenen Mandeln ebenfalls unterrühren.IMG_20180415_135811_870
  5. Den Backofen auf 160° Ober/Unterhitze vorheizen
  6. Nun das Eiweiss mit einer Prise Salz zu einem schnittfesten Schnee schlagen.
  7. 20180415_123600Den Eischnee anschliessend mit einem Teigspatel vorsichtig unter die Topfenmasse heben. NICHT RÜHREN !  sonst wird die Masse nicht fluffig.
  8. Die Backform leicht ausbuttern und mehlen, dann die Topfenmasse einfüllen und glattstreichen.
  9.  Die Topfentorte auf der 2. Schiene von unten im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.   – Unbedingt die Stäbchenprobe machen, denn jeder Ofen backt anders.
  10. Die fertige Torte in der Form auskühlen lassen.
  11. Die Marillenkonfitüre leicht anwärmen und die ausgekühlte Torte damit bestreichen. Etwas antrocknen lassen .

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… und dann ein Stückchen geniessen !

 

Geschmorte Ochsenbäckchen

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20180211_094443Diese Ochsenbäckchen hatte ich schon einige Zeit auf meiner  – laaangen 😉 – Kochliste . Zum Glück fielen mir tatsächlich irische Ochsenbäckchen in die Hände , dazu noch das Rezept von Johann Lafer – immer ein Garant für Gelingen und Genuss, wie ich finde… – und schon gings los. Bis auf  die ca. 4-5 Stunden Zeit fürs Parieren, Schnippeln, Schmoren und Knipsen 😉 , ist es ein wirklich unkompliziertes Rezept mit Erfolgs- und Geschmacksgarantie . Man muss allerdings dazu sagen, dass Ochsenbäckchen ja Muskelfleisch und deswegen auch durchwachsene Teile sind (auf den Fotos gut zu sehen) – eigentlich logisch, denn sie müssen ja die ständigen Kaubewegungen mitmachen- und in Folge dessen auch sichtbare Schichten aufweisen. Gerade diese lassen das Fleisch beim Schmoren so butterzart werden , entsprechen aber eventuell nicht dem Geschmack pingeliger Gaumen 😉 .  Für alle anderen, die sich diesen wirklichen Genuss nicht entgehen lassen wollen : an die Töpfe ! Ihr werdet es nicht bereuen… Als Beilage empfehle ich Kartoffelpüree oder Nudeln, damit man die köstliche Sosse so richtig geniessen kann.

ZUTATEN :

  • 4 Rinder – oder Ochsenbäckchen, ca. 1,5 kg , muss man beim Metzger vorbestellen – eventuell schon pariert, wenn ihr Glück habt 😉 !!
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • etwas Instant Mehl , ideal zum Mehlieren, da es nicht klumpt
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 4 grosse Schalotten, geschält und gewürfelt
  • 1/4 Sellerieknolle, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält, zerteilt
  • 1 grosse Karotte, gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • mindestens 400 ml Rotwein
  • 500 ml Rinderfond
  • 3 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • nach Geschmack : ein ordentlicher Schuss Portwein, kurz vor Ende der Schmorzeit
  • Schmortopf mit gut schliessendem Deckel
  • Feines Sieb

ZUBEREITUNG :

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  1. Die Bäckchen von dem zähen Deckel befreien und rundum säubern, waschen und mit Küchenrolle trocknen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen und im Mehl wenden. Das überschüssige Mehl abklopfen.
  2. Im Schmortopf das Butterschmalz zerlassen und die Bäckchen nacheinander von allen Seiten bei hoher Hitze kräftig anbraten. Aus dem Topf nehmen und warmhalten.   – Den Ofen auf 160° Ober/Unterhitze vorheizen –_MG_8075
  3. Jetzt das vorbereitete Gemüse im Topf anbraten. Nach wenigen Minuten das Tomatenmark dazu geben, unterrühren und mit rösten.
  4. Die Kräuter und die Ochsenbäckchen dazulegen, mit dem Rotwein und der Hälfte des Rinderfonds ablöschen, den Deckel auflegen und den Topf in den vorgeheizten Ofen stellen.
  5. Jetzt dürfen die Bäckchen ca. 3 Stunden leise vor sich hin schmoren. Zwischendurch mal Nachschauen, ob zuviel Flüssigkeit verdampft – eventuell nachgiessen. Und durch eine „Stichprobe“ feststellen, ob sie eventuell doch schon schneller gar sind. Sie sollten wirklich butterzart sein…
  6. Ungefähr 30 Minuten vor Ende der Garzeit, den restlichen Rinderfond in den Topf giessen und eventuell den guten Schuss Portwein.IMG_8080
  7. Sind die Ochsenbäckchen richtig  weich, werden sie aus dem Topf genommen und warm gehalten.
  8. Nun das Schmorgemüse zusammen mit der Flüssigkeit durch ein feines Sieb in einen Topf passieren, es dabei etwas durchdrücken, damit so die Sosse etwas Bindung erhält. Kurz aufkochen und noch einmal abschmecken, ob noch Pfeffer und / oder Salz fehlt.
  9. Die Bäckchen auf dem Püree anrichten, etwas köstliche Sosse darüber geben , Gemüse dazu  und dann SCHLEMMEN !

Guten Appetit !

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Creme fraiche Mousse mit Maracujasauce

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Dieses einfache, schnelle Dessert ist ein wahres Aroma (und Kalorien 😉 ) – bömbchen ! Die Creme fraiche Mousse ist wunderbar cremig und nicht zu süß, die Maracujasoße mit ihrem exotischen Aroma und der fruchtigen Säure, die durch das Karamell etwas abgerundet wird, macht den Genuss perfekt. Viel mehr gibt es eigentlich darüber nicht zu sagen, ausser : Hhhmmm !

ZUTATEN ( auf den Fotos seht ihr die doppelte Menge ! )

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für die Mousse :

  • 1 Bio Zitrone
  • 2 ganz frische Bio Eigelbe
  • 60 g Zucker
  • 150 g Schlagsahne
  • 1 Tütchen Sahnesteif
  • 150 g Creme fraiche

für die Soße :

  • 7 frische, reife Maracujas
  • 60 g Zucker
  • 200 ml Maracuja- Nektar

 

Zubereitung der Mousse :

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  1. Die Zitrone heiss abspülen und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und beiseite stellen. – wird für das Karamell benötigt –
  2. Eigelb und Zucker mit den Quirlen des Handrührers in einer grösseren Schüssel ,ca. 5 Minuten lang, sehr dickcremig aufschlagen.
  3. Die Sahne steifschlagen und dabei das Sahnesteif einrieseln lassen.
  4. Creme fraiche, Zitronenschale und Schlagsahne mit einem Schneebesen vorsichtig und gleichmässig unter die Eigelbcreme heben – nicht rühren ! damit es schön fluffig wird.
  5. Die Mousse in Portionsschälchen oder eine Schüssel füllen und 2 – 3 Stunden kalt stellen.

Zubereitung der Soße :

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  • Die Maracujas halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauslöffeln ( wer keine Kerne mag, muss die Maracujamasse anschliessend durch ein Sieb passieren. Das habe ich gemacht und nur einen Esslöffel Kerne für die Optik in die Masse zurückgetan.
  • Den Zucker in einer kleine Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun karamelisieren . Aufpassen ! Das geht schnell…
  • Zitronensaft, Maracujanektar und Maracujakerne mischen und zum Karamell in die Pfanne geben – vorsichtig reinschütten, es kann spritzen !
  • Alles aufkochen lassen und bei kleiner Flamme unter Rühren das Karamell auflösen. Die Soße noch etwas dicklich einkochen lassen.
  • Die Maracujasoße in ein Kännchen füllen und erkalten lassen.

Zum Servieren etwas Maracujasoße auf die Mousse träufeln und den Rest dazu reichen.

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2018

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IMG_20180101_101837_055Alles Gute zum Neuen Jahr wünsche ich euch – vor Allem Gesundheit ( bei uns 2017 das Wichtigste und wird es in Zukunft auch bleiben ), denn ohne Gesundheit und Hoffnung geht nix. Ein Quentchen Glück kann auch nicht schaden 😉 und nicht zu vergessen : Frieden – mit sich und den anderen ( den Weltfrieden lass ich mal weg… ) .                      Aber das hier ist ja ein Koch- und Knipsblog und deswegen wünsche ich euch für 2018 auch allseits gelungene Köcheleien und köstliche Ergebnisse eurer Kuchen-, Torten- und Brotbackkünste 🙂 ! Und natürlich auch wunderbare Fotos, die das Ganze so schmackhaft machen.

Alles Liebe und Gute , eure Zimtschnegge ❤ !

 

Kopenhagen – weihnachtlich

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IMG_20171206_192003_997Schon lange wollte ich mal nach Dänemark… jetzt hat es geklappt, da unser reisefreudiger Sohn kurzentschlossen Flug und Hotelbuchung ohne viel Hin und Her getätigt hat. Danke ❤ dafür ! Es wurden fünf kurzweilige Tage mit vielen schönen Eindrücken von einer freundlichen, überall hübsch geschmückten Stadt am Meer, die ich gerne auch im Sommer einmal besuchen möchte, weil es ja noch viel zu entdecken gibt ( mein Aktionsradius war begrenzt, da ich etwas gehbehindert war ) und Kopenhagen auch bekannt ist für sein munteres Treiben auf den Strassen und Plätzen und draussen überall rumsitzen und die Sonne geniessen. Obwohl sogar jetzt einige selbst bei 4° in Nyhavn auf mit Fellen bedeckten Sesseln im Freien saßen und sich den einen oder anderen Glög schmecken ließen. Ich habe jedenfalls so viele Handyknipse gemacht, dass es mir wirklich schwer viel , wenige auszusuchen, damit ihr hier nicht zuviel scrollen müsst. Ich hoffe ihr bekommt einen kleinen Eindruck von dieser wirklich netten Stadt , die mir gezeigt hat, was „hygge“ bedeutet.

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Nyhavn

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Blick vom Kaufhaus Illum auf den Hojbro Plads

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Bäckerei Meyer ( Meyers Bageri ) mit sagenhaften Kanelsnurre ( Zimtknoten )

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Der schöne Kranichbrunnen am Hojbro Plads

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Das Königliche Theater

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Im Dänischen Designmuseum

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Königliche Garde am Königspalast

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Nyhavn bei Tag

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Smörrebröd bei Illums , dem wirklich sehenswerten Konsumtempel.

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… und den passenden Schnaps gibts auch

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20171207_153515Leckere Bolcher gibts in vielen Varianten

 

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Einkaufsstrasse Stroget

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Restaurant Amass – ein besonderes Erlebnis

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Im Kastell

Schoko-Pecan-Bananen Cookies

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20171217_094038Etwas spät – werdet ihr sagen. Heute ist schon Heiligabend und alle, wirklich A l l e Plätzchen sind schon gebacken . ABER : diese Cookies von Y.Ottolenghi und H. Goh aus dem Buch SWEET ( von mir entdeckt bei https://feedmeupbeforeyougogo.de), sind keine wirklichen Weihnachtsplätzchen . Sie schmecken auch sonst sehr gut zum Kaffee, denn sie sind einfach traumhaft schokoladig, weich und saftig ( durch die Banane ) mit kleinem Knusper durch die gehackten Pecannüsse  drumrum. Und da das Rezept für die Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane nach Ottolenghi bei Sabrina und Steffen so schön geschrieben ist, gibts hier nur ein paar Fotos zum Appetit machen.

Kleines Update im Januar 2018 :      Diese Cookies sind – gut verpackt ( bei mir im Keksglas ) auch nach gut 2 Wochen noch sehr appetitlich. Und weil ich sie wohl öfter mal backen werde, hab ich mich entschlossen, das Rezept doch hier aufzuschreiben.

ZUTATEN  :

  • 100 g weiche Butter, gewürfelt
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 125 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 100 g dunkle Schokotropfen
  • 1/2 – 1 reife Banane, zerdrückt
  • 150 g Pekannüsse, fein gehackt
  • 80 g Puderzucker

ZUBEREITUNG  :

  1. Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel mit den Rührern des Handmixers cremig rühren.
  2. Das verquirlte Ei nach und nach unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz mischen und portionsweise unter die Buttermischung rühren. Alles etwa 15 Sekunden verrühren und dann die Schokotropfen und die zerdrückte Banane unterheben.
  4. Den Teig abgedeckt für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird.
  5. Anschliessend aus dem Teig mit den Händen ca. 3 cm grosse Kugeln formen ( je ca. 20 g ).
  6. Die gehackten Pekannüsse in eine Schüssel geben und die Teigkugeln darin rundum wenden. Die fertigen Kugeln mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  7. Den Backofen auf 190° Umluft ( je nach Ofen ) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Puderzucker in eine Schüssel geben.
  8. Die gekühlten Teigkugeln im Puderzucker wälzen, im Abstand von 2-3 cm aufs Blech setzen und leicht flach drücken.
  9. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen.  Die Kekse sollen noch recht weich sein, wenn sie rausgenommen werden.
  10. Die fertigen Cookies mindestens 10 Minuten auf einem Gitter abkühlen lassen und dann schon mal kosten 😉 !

Ich wünsche euch ein schönes und friedliches Weihnachtsfest ❤ !

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Bratapfel Likör

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20171028_152153Das Rezept für den Bratapfel Likör habe ich bei https://tanjassuessundherzhaft.wordpress.com gefunden und  vor lauter Begeisterung ziemlich sofort in Angriff genommen. Bis auf den Obstler hatte ich alle Zutaten vorrätig – sogar das Glas, in dem schon mein Schlehenlikör vor 3 Jahren so köstlich geschlummert hatte. Angesetzt ist der Likör schnell, aber die Wartezeit beträgt auch dieses Mal 6 – 8 Wochen. Für Weihnachten ist es jetzt leider schon etwas zu spät, aber so ein Likörchen schmeckt doch den ganzen Winter über… Mein Exemplar steht jetzt seit 4 Wochen im Keller ausser Sichtweite 😉 , deswegen halte ich die letzten Wochen bis zum Probieren auch noch gut aus 🙂 …

Hier also das Original Rezept von Tanja :

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Zutaten:

  •  1 großes Glas mit fest verschliessbarem Deckel
  • 6 schöne Äpfel – nicht zu groß
  • 270 g brauner Rohrzucker
  • 1 Vanilleschote oder 2 TL Vanillepaste
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 1,4 L Obstwasser
  • 2 Holzspiesse

Zubereitung :

  1.  Den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
  2.  Die Äpfel warm abwaschen und entkernen.
  3.  Nun die Äpfel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Ofen ca. 10 – 15 Minuten nur halbgar !! backen.
  4. Die Äpfel in das Gefäß legen und die Holzspiesse über Kreuz drüberlegen, damit die Äpfel im Obstwasser unter der Oberfläche bleiben, da sie vollständig vom Alkohol bedeckt sein müssen.
  5. Den Zucker, Vanilleschote, Zimt und Sternanis zu den Äpfeln geben.
  6.  Mit Obstwasser auffüllen und das Glas verschliessen.
  7.  Jetzt geduldig mindestens 6 – 8 Wochen warten, bevor der Likör durch ein ausgekochtes Mulltuch ( keinen Weichspüler verwenden ! ) gegossen  und in schöne Flaschen abgefüllt werden kann.

Und dann ab und zu ein wärmendes Schlückchen geniessen – verschenken geht natürlich auch 😉 !       In ca. 3 Wochen kann mein angesetzter Likör gekostet werden. Werde euch dann hier ein Gläschen präsentieren 🙂 …

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Chelsea Buns

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20171015_154738Zimtschnecken überhaupt ( nicht nur die schwedischen ) sind ja ein vielgeliebtes Gebäck und es gibt sie in unterschiedlichsten Ausführungen. Diese Chelsea Buns sind nicht ganz so süß, mit mehr Gewürzen im Hefeteig und zusätzlich Rosinen – wer keine Rosinen mag, könnte z.B. auch gehackte Trockenfrüchte nehmen. Es ist ein englisches Rezept , oft gebacken und inzwischen ein Klassiker bei uns. Deswegen gehört es unbedingt hierher, denn wie schon im ABOUT erwähnt, ist mein Blögchen ja auch sowas wie ein Familienkochbuch für meine inzwischen erwachsenen Kinder. Und ich freue mich immer wieder sehr, dass es auch von ihnen benutzt wird 🙂 !

Zutaten für ca. 12 Stück ( eine 26′ Springform )

  • 500 g Mehl 550
  • 1/2 TL Salz
  • 1/3 TL  Nelken
  • 1/3 TL Zimt
  • 1/3 TL Muskat
  • 30 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 150ccm lauwarme Milch
  • 150ccm lauwarmes Wasser
  • 100 g weiche Butter

für die Füllung :

  • 90 g ganz weiche Butter , —   zusätzlich ca. 40 g zum Bepinseln während des Backens
  • 200 g Rosinen und/oder Korinthen
  • 120 g Zucker oder brauner Zucker mit Zimt gemischt  –   davon ca. 30 g zum Bestreuen während des Backens

Zubereitung :

  1. Gesiebtes Mehl, Salz, Gewürze und Zucker in eine grosse Rührschüssel geben.
  2. Die Hefe in einer Schale mit etwas vom lauwarmen Milch/Wasser Gemisch glatt rühren.
  3. Die aufgelöste Hefe mit dem Rest der Flüssigkeit und der weichen Butter unter das Mehl kneten, bis der Teig Blasen wirft. Das dauert einige Minuten . Weiterhin tut dem Hefeteig sehr gut ( und macht auch noch Spass 😉 ), wenn man ihn jetzt noch kräftig mit den Händen durchknetet und einige Male mit Schwung auf die Arbeitsfläche knallt. Danach kann man auch fühlen, wie entspannt und weich der Teig ist.
  4. Anschliessend den Teig wieder zurück in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen ! Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er doppelt so gross geworden ist. IMG_8024
  5. Die Springform fetten und den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
  6. Den gegangenen Teig nochmal kurz mit den Händen kneten und dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ca. 30 x 40 cm ausrollen.
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  8. Mit der ganz weichen Butter dick bestreichen, mit dem Zimtzucker bestreuen und die Rosinen gleichmässig darauf verteilen – einen kleinen Rand freilassen.
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  10. Nun das Ganze – von der langen Seite her – gleichmässig dicht aufrollen, von dieser Rolle mit einem sehr scharfen Messer 12 Scheiben (ca. 2 cm dick) abschneiden und diese mit der Schnittfläche -wie auf dem Foto- in der Springform anordnen.
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  12. Jetzt müssen die Chelsea Buns noch einmal ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen, bis sie deutlich an Volumen zugelegt haben.
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  14. Dann auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen insgesamt ca. 40 Minuten backen –  je nach Ofen. Sie sollten nicht allzu dunkel werden.
  15. Ungefähr 15 Minuten vor Ende der Backzeit bepinsele ich die Chelsea Buns nochmal mit der restlichen Butter und streue darauf den restlichen Zimtzucker. Das gibt eine schöne Kruste.
  16. Nach dem Backen sollten die Schneckchen eine kurze Zeit auskühlen, um dann noch leicht lauwarm genossen zu werden.

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Ausflug nach München

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20170915_113436Das Wetter war nett und hat uns ein paar angenehme Stunden in München – vor der Eröffnung des Oktoberfestes – beschert. Man konnte schon diverse Anzeichen dafür erkennen , was ab dem nächsten Tag in der schönen Stadt geboten sein würde… Überall Masskrüge, Brezen und Dirndl – eben die Wahrzeichen für das grösste Spektakel , dass München erleben darf ( oder muss 😉 ).

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Absolut sehenswert und zum Geniessen : EATALY in der Schrannenhalle beim Viktualienmarkt20170915_14440920170915_14492120170915_14420520170915_145051

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Deftige Nudelpfanne mit Pilzen

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IMG_8004Diese schnelle, deftige Nudelpfanne ist ein echtes Wohlfühlessen für schlechtes Wetter, Kummer, wenn es draussen zu kalt ist , ein blöder Tag war oder man einfach grossen Appetit auf Nudeln mit Pilzen ( ich hatte Pfifferlinge ), Bacon , Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Bergkäse hat 🙂 . So kurz und knapp wie diese Einleitung ist auch die Zubereitung 😉 …

Zutaten :

  • kurze Nudeln
  • ca. 400g Pilze , geputzt und nicht zu klein geschnitten
  • Bacon, in Würfel geschnitten
  • Zwiebel, fein gehackt
  • Knoblauchzehen, fein gehackt – nach Geschmack
  • frische Petersilie, fein gehackt
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Viel frisch gemahlener Pfeffer, Salz, etwas Rosenpaprika und etwas frisch geriebenen Muskat
  • Viel grob geriebener Bergkäse zum Schluss

Zubereitung :

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  1. Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und abgiessen.
  2. Alle Zutaten vorbereiten .
  3. In einer grossen Pfanne Olivenöl erhitzen und zuerst den Bacon anbraten , bis er anfängt leicht braun zu werden. Das Wenden nicht vergessen.
  4. Dann Zwiebeln, Knoblauch und Pilze dazugeben und alles unter mehrmaligem Rühren braten, bis das Wasser aus den Pilzen verdunstet ist – die Hitze sollte nicht zu hoch sein.
  5. Nach Geschmack (kräftig) würzen und die Petersilie dazugeben.
  6. Die gekochten Nudeln gut untermischen , Deckel drauf und wenige Minuten bei mässiger Hitze ziehen lassen. Mal umrühren.
  7. Zum Schluss viel gehobelten Käse drüberstreuen, den Deckel wieder drauf setzen und den Käse zerlaufen lassen .
  8. Guten Appetit !

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Sylt – im Sommer

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IMG_20170616_210414_951Im Juni waren wir zum 9. Mal auf Sylt und hatten die beste Wettermischung seit Jahren : warme Strandtage mit plätschernder Nordsee, heftigen Wind mit ordentlichen Wellen und natürlich auch mal einen Regentag ( zum „Ausspannen“ in der Wohnung mit köstlichem Kuchen aus dem Cafe Wien ) . Wir haben die Kleine Küchenkate in Keitum , die es schon lange gibt, neu für uns entdeckt und sind sehr begeistert von der Qualität der Speisen und der guten Stimmung in dem kleinen Restaurant. Auch der -nach langem Umbau – wieder eröffnete Nielsens Kaffegarten in Keitum hat uns ganz besonders gut gefallen. Man sitzt mit wunderschönem Blick auf das ruhige Wattenmeer und genießt Kuchen oder kleine Speisen. In der Strandmuschel in Rantum hat es, wie immer, sehr gut geschmeckt und auch das Seepferdchen in Rantum hat uns wieder schöne Stunden mit viel Sonne (stand gar nicht auf der Karte 😉 ) und feinen Speisen bereitet . Im neueröffneten Wonnemeyer in der alten Weststrandhalle bei List fehlte an diesem Tag noch etwas die Atmosphäre und irgendwie fehlte (für unseren Geschmack) auch was auf der Speisekarte . Aber das ist nur eine ganz persönliche Momentaufnahme – wir trauern einfach noch der Österreichisch/ Friesischen Küche vom Vorbesitzer König nach… Dafür ist Wonnemeyer am Strand in Wennigstedt für uns der Inbegriff für Urlaub am Strand. Zum ersten Mal waren wir auch in der Lister Austernperle, in der man – ganz abseits vom Lister Hafen Trubel – gut essen und den schönen Blick aufs Wattenmeer geniessen kann.                           Wenn ihr jetzt den Eindruck habt, wir hätten nur ans Essen gedacht 🙂 , neeeiiin… Dem war nicht so, aber die Möglichkeiten auf Sylt essen zu gehen sind einfach unzählig und wir freuen uns immer, was anderes auszuprobieren. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch dabei …  Jetzt hab ich noch ein paar Handyknipse rausgesucht. Hoffe, ihr habt Spass an der schönen Insel Sylt.

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Kleine Küchenkate

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Nielsens Kaffeegarten

 

 

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Nielsens Kaffegarten

 

 

 

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Strandmuschel in Rantum

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Wonnemeyer am Strand in Wenningstedt

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Lister Austernperle

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Apfelkuchen a‘ la Sansibar

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IMG_7994Diesen wunderbar saftigen Apfelkuchen hab ich vor einiger Zeit zum ersten Mal in der Sansibar auf Sylt gegessen und seitdem schon häufiger gebacken. Das Rezept dazu gab es im 1. Sansibar Heft der Zeitschrift „Lecker“, das auch noch einige andere Klassiker der Speisekarte enthält . Und da wir bald wieder nach Sylt fahren, die Vorfreude bei mir sehr gross ist und ich euch diesen Apfelkuchen nicht vorenthalten möchte, hier nun das Original Rezept.

Für eine rechteckige Springform, ca. 24×35, oder eine hohe Auflaufform

  • 10 säuerliche Äpfel , Boskoop oder Cox Orange
  • Saft von einer Zitrone
  • 325 g weiche Butter
  • 325 g Zucker
  • 6 Bio Eier Gr. M
  • 450 g Mehl
  • 3 gestrichene Tl Backpulver
  • 5 El Sahne
  • 5 El Rum
  • 3-4 El brauner Zucker
  • 2 El Puderzucker – den lass ich weg
  • Semmelbrösel für die Form

Zubereitung  :

  1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und sofort mit dem Zitronensaft mischen, damit sie nicht so braun werden wie bei mir 😉 !
  2. Den Backofen vorheizen Ober/Unterhitze 175° oder Umluft 150° – Angaben für euren Backofen beachten. Die Backform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  3. Die Butter und den Zucker mit den Schneebesen des Rührers mindestens 5 Minuten sehr cremig rühren.IMG_7982
  4. Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei mindestens 3 Minuten .
  5. Mehl mit Backpulver mischen und auf die Buttermasse sieben, mit Sahne und Rum kurz unterrühren.
  6. Die Hälfte des Teiges in die Form streichen mit den Äpfeln belegen und den Rest des Teiges draufstreichen.IMG_7983
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  8. Dicht mit braunem Zucker berieseln. Das gibt eine schöne Kruste.
  9. Im vorgeheizten Backofen – ich nehm Ober/Unterhitze und die 2. Leiste von unten – 20 Minuten backen.
  10.  Dann die Temperatur runterschalten – Ober/Unterhitze auf 150 °, Umluft auf 125°, und den Kuchen noch mindestens 40 Minuten weiterbacken.      !!  Unbedingt die Stäbchenprobe machen, denn bei meinem neuen Ofen braucht der Kuchen bei 150° sogar noch 60 Minuten !!IMG_7986

Den Kuchen in der Form auf dem Kuchengitter auskühlen lassen , evtl mit Puderzucker bestäuben , mit Schlagsahne geniessen und von Sylt träumen 🙂 ❤ !

 

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Kleine Starthilfe zum Träumen 😉 !

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Aus dem Archiv- aber ganz aktuell

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Während meiner Besuche in den sozialen Netzwerken – vor allen Dingen auch auf euren appetitanregenden Blogs 😉 , fallen mir viele saisonale Köstlichkeiten auf, die in ähnlicher Variante auch bei mir schlummern bzw. ein vergessenes Dasein fristen, da sie in der ersten Zeit meiner Bloggerei entstanden sind. Deswegen hier eine kleine Sammlung von Anregungen für die Frühsommerzeit aus den Jahren ’14 und ’15. Vielleicht ist ja was Hübsches für den einen oder anderen hungrigen Besucher dabei.  Finden könnt ihr die passenden Rezepte auf der Seite „alle Rezepte auf einen Blick“ oder ihr nutzt einfach das „suchen“ oben rechts auf der Startseite.

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100. Couscous Salat- erfrischend gemüsig

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Kirsch Clafoutis

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Schwarze Johannisbeer /Apfel Marmelade

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Spargelsalat mit Orangensauce

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Erdbeer/Rosen Marmelade

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Mandelkuchen mit Erdbeer/Rhabarberkompott

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Rhabarber/Mascarpone Creme

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Quarkknödel

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Feigen mit Parma

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16. Holundersirup

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15. eingelegte Kirschtomaten

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Schweinefilet Balsamico

Frena / Fladenbrot

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IMG_7942Aus dem neuen Kochbuch von Tom Franz „Israel kocht vegetarisch“ habe ich als erstes mal Frena ausprobiert. Es ist ein weiches Fladenbrot – ähnlich Focaccia- , leicht zu backen und vielfältig zu belegen oder auch nur als Beilage zu Dips zu verwenden. Beim ersten Mal halte ich mich ja immer streng ans Rezept, um das „Original“ zu testen. Zu diesem Rezept muss ich sagen, dass ich beim nächsten Mal die Wassermenge auf 750 ml , die Menge des Olivenöls auf 50 ml reduzieren werde und die Zugabe von Salz auf  max. 1 1/2 EL .      Aber seht selbst, wie das Brot geworden ist. Geschmeckt hat es uns auf jeden Fall. Und damit ihr gleich mal einen kleinen Eindruck von dem wirklich appetitlichen Kochbuch bekommt und ich bei diesem schönen Wetter nicht soviel schreiben muss 😉 , hab ich das Rezept einfach als Foto eingestellt. Hoffentlich könnt ihr es auch lesen. Ich weiss wirklich nicht, warum WP die Fotos manchmal übergross und manchmal so klein heraus gibt …

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Schmankerl Markt in Nürnberg

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IMG_7969Heute war Schmankerl Markt der Handwerkskammer auf dem Hauptmarkt in Nürnberg. Es gab ein vielfältiges Angebot von salzigen, süssen und flüssigen regionalen Köstlichkeiten – sicher war für jeden Geschmack etwas dabei. Hier gibts ein paar geknipste Eindrücke für euch.

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Sylt im Winter

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IMG-20170221-WA0004Dass ich ein begeisterter Sylt Urlauber bin, konntet ihr ja schon an diversen Sylt Posts hier auf meinem Blog erkennen. Jetzt waren wir zum 1. Mal im Winter dort, denn darüber habe ich schon viel Positives hören können. Zu Recht ! Als richtiger Hundebesitzer ist man ja sowieso Wind – und Wetter fest und scheut auch nicht die steife Brise oder den häufigen -auch waagerecht daherkommenden 😉 – Regen. Es ist auch bei Weitem nicht so voll , wie in der Vorsaison, in der wir bisher hier waren. Trotzdem war ich überrascht , wie viele Feriengäste es dennoch zu dieser Zeit gab. Weiterhin halten sich die Wartezeiten am Shuttle in Grenzen – wenn man nicht unbedingt zur Weihnachtszeit oder dem Jahreswechsel anreisen muss. Inzwischen habe ich auch eine kleine, erschwingliche Ferienwohnung (zur Miete) entdeckt, die unseren Aufenthalt als Selbstversorger sehr angenehm macht. Das Wetter war – wie zu erwarten – eine Mischung aus Sonne, Sturm , Regen und Schneeregen und die Temperatur sehr frisch . Es war also für jeden was dabei 🙂 ! Aber übers Wetter reden ist ja richtig überflüssig, wenn man auf dieser wunderschönen Insel sein darf ! Und das Wichtigste hab ich bisher ja gar nicht erwähnt : diese unvergleichlich frische, weiche Luft , die einen tief durchatmen lässt und bis in die Zehenspitzen erfrischt 🙂 ! Aber genug der Worte. Habe euch ein paar Handyknipse mitgebracht, damit ihr einen winzigen Eindruck bekommt.

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Im Naturschutzgebiet Wattenmeer bei Rantum

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Das friedliche Wattenmeer

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Rantum

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Strand und Dünen bei Wenningstedt

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Bei List

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Lammkarree in der Sansibar – sooo gut !

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Kaffehaus Kultur im Cafe Matejka in Westerland

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Seezunge im „Culinarium“ in Westerland

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Strand  bei Wenningstedt

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Karottenkuchen

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IMG_20170304_190125_901Jetzt schafft er es doch noch hierher, dieser saftig, fluffige Karottenkuchen, den ich inzwischen schon etliche Male gebacken habe. Er ist zu einem unserer Lieblingskuchen geworden, denn er hat einige Zutaten in sich, die ein köstliches „Gesamtkunstwerk“ ergeben : Karotten, Ananas, Zimt, Walnüsse und Vanilleextract. Wenn ihr also mal ca. 3 Stündchen Zeit übrig habt , dann frisch ans Werk 😉  – es lohnt sich !

Zutaten :

  • 660 g geraspelte Karotten , wichtig ! : keine Bundmöhren- sie enthalten zuviel Wasser- sondern dicke Karotten
  • 220 g brauner Zucker – bei mir Muscovado Zucker
  • 4 Eier Gr.M
  • 300 g  weisser Zucker
  • 235 ml Rapsöl
  • 10 ml Vanilleextract
  • 250 g gehackte Ananas, gut abgetropft und etwas ausgedrückt
  • 375 g Mehl 405
  • 7 g baking soda, oder 10 g Backpulver
  • 6 g Salz
  • 9 g gemahlener Zimt
  • 115 g kleingehackte Walnüsse oder Pecannüsse
  • für das Frosting :   2-3 Packungen Frischkäse, z.B. Philadelphia;  Zitronensaft und Puderzucker nach Geschmack

Zubereitung :

  1.  In einer Schüssel die geraspelten Karotten mit den 220 g braunen Zucker gut vermischen und 1 Stunde ziehen lassen. Alle Zutaten abwiegen und bereit stellen.
  2. Den Ofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Eine 26 cm Springform oder zwei 20 cm Formen einfetten und bemehlen.IMG_7932
  3. In einer grossen Schüssel mit dem Schneebesen die Eier zu einem voluminösen , hellen Schaum schlagen.
  4. Nach und nach den weissen Zucker, das Öl und den Vanilleextract unterschlagen.
  5. Dann die kleingehackte, ausgedrückte Ananas mit Quirlen unterrühren.
  6. Das Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt vermischen und unter die feuchte Mischung rühren bis alles verbunden ist.
  7. Zum Schluss die !! gut ausgedrückten !! geraspelten Karotten -ohne Saft !- und die gehackten Walnüsse gleichmässig untermischen.
  8. Den fertigen Teig gleich in die vorbereiteten Formen füllen und auf die zweite Schiene von unten in den Ofen stellen.  Dabei natürlich die Anleitung für euren Ofen beachten !
  9. Die Backzeit beträgt ca. 45 – 50 Minuten , unbedingt die Stäbchenprobe machen !
  10.  Den fertigen Kuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann aus der Form nehmen und auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  11. Für das Frosting alle Zutaten mit den Quirlen des Handmixers schön cremig aufschlagen und den ausgekühlten Kuchen damit überziehen.
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Der Karottenkuchen schmeckt natürlich frisch sehr gut, aber wenn er gut eingepackt und gekühlt aufbewahrt wurde, auch noch am nächsten Tag, dann ist er richtig schön durchgezogen.

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Kurz mal in Berlin

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img_20170219_155537_961Es war an der Zeit , das schöne Weihnachtsgeschenk unseres Sohnes ( Theaterkarten für das Berliner Ensemble ), einzulösen und deswegen ein Wochenende in Berlin zu verbringen. Das fiel uns gar nicht schwer 😉 , denn Berlin ist ja nun mal überhaupt nicht langweilig und es gibt immer wieder Neues und Altes zu entdecken. Ein paar Handyknipse hab ich für euch mitgebracht. Hoffe, ihr habt Spaß , hier mal wieder etwas aus der Kategorie „Frisch geknipst“ anzuschauen.

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Sauerbraten

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img_7891Das erste Rezept in diesem Jahr ist -mal wieder- ein Klassiker : Sauerbraten. Er passt so gut zum momentanen Winterwetter…Und zwar einer mit Rosinen. Jetzt hör ich schon viele von euch stöhnen und die Maus zum Wegklicken ist bestimmt schon am Anschlag 😉 ! Aber ich kann euch beruhigen. Die Rosinen werden mit dem ganzen Gemüse passiert und man muss nicht draufbeissen – sie geben nur etwas mildernde Süsse , da der Essig und der trockene Rotwein reichlich Säure mitbringen, es ist eben Sauerbraten 🙂 … Für die Planung : Das Fleisch sollte mindestens 2 Tage eingelegt sein. Das ist dann auch sehr praktisch, denn am Tag der Zubereitung hält sich die Arbeit in Grenzen !

Zutaten für 4 Personen :

  • 1/2 L trockener Rotwein, z.B. Cote du Rhone -den Schwarzriesling auf dem Foto nehme ich nicht nochmal. Er war nicht „rund“ genug.
  • 1/8 L Rotweinessig
  • 1 mittlere Möhre, 1 mittlere Stange Lauch und ein schönes Stück Knollensellerie, alles klein gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, eine davon kleingewürfelt, die andere halbiert
  • ein paar Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren, gequetscht
  • 2 Pimentkörner, zerdrückt
  • mindestens 1 kg Rinderschmorbraten, ich nehme gern nicht zu sehr durchwachsene , mürbe Rippe. Das Fleisch bleibt saftig und das nicht ausgebratene Fett kann man gut abschneiden.
  • Salz
  • ca. 2 gehäufte EL Schweineschmalz zum Anbraten
  • 1 Tomate, zerteilt
  • 50 g Rosinen
  • 100g Pumpernickel, zerbröselt
  • grossen Gefrierbeutel mit Verschlussclip zum Einlegen
  • eine Schüssel zum Reinstellen des Beutels- wichtig, die Beize steigt etwas
  • ein Sieb zum Passieren des Gemüses

Schmortopf, Bräter mit Deckel

Zubereitung :

  1. Den Essig und den Rotwein abmessen und mischen.
  2.  Den Rinderbraten, das vorbereitete Gemüse ( ohne die Tomaten! ) und die Gewürze in den Gefrierbeutel geben und das Rotwein/Essig Gemisch angiessen. Das Fleisch muss vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sein ! Den Beutel mit einem Clip fest img_7892verschliessen. Dabei darauf achten, dass möglichst keine Luft drin ist. Siehe Foto !
  3. Es ist von Vorteil, den Beutel in ein Gefäss zu stellen, denn die Beize steigt etwas und tritt -trotz Clip- etwas aus.
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  5. Den eingelegten Braten mindestens 2 Tage kühl lagern. Ich hatte ihn sogar schon mal 10 Tage im Kühlschrank. Das geht auch, wenn alles genau beachtet wurde.
  6. Am Tag der Zubereitung das Fleisch früh genug aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Raumtemperatur bekommt.
  7. Es wird jetzt die Flüssigkeit vom Gemüse getrennt. Das geht ganz einfach indem man den noch gefüllten, geschlossenen Beutel über ein Gefäss hält und ein Loch unten in den Beutel schneidet. So kann die Beize gut ablaufen und wird dabei natürlich aufgefangen, denn das wird die Sosse !
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  9. Das abgetropfte Gemüse in einer Schüssel beiseite stellen und gleich die Rosinen und die Tomatenstücke dazugeben.
  10. Das Fleisch abtrocknen und mit Salz einreiben.
  11. Im Bräter wird jetzt ca. 30 g Schweineschmalz erhitzt und das Fleisch rundherum scharf angebraten, bis es schön braun ist. Aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen.img_7906
  12. Anschliessend das ganze abgetropfte Gemüse ebenfalls anbraten. Das dauert ein paar Minuten, da es sehr feucht ist. Danach die Temperatur reduzieren.
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  14. Jetzt das Fleisch zum angebratenen Gemüse in den Bräter legen und bei mittlerer Hitze in kleinen Portionen die Beize angiessen.  Den Deckel auflegen, die Temperatur auf kleine Hitze stellen und alles 30 Minuten schmoren lassen.
  15. Nach diesen 30 Minuten den zerbröselten Pumpernickel einrühren und den Sauerbraten noch ca. 1 1/2 Stunden weiter schmoren lassen. Ab und zu mal umrühren und auch den Braten mal wenden.

16. Ist das Fleisch butterweich geschmort ( mal Reinpieken) , wird es aus dem Topf genommen und auf einer Servierplatte unter Alufolie warmgehalten.img_7909

17. Das Gemüse mit der Flüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf passieren oder durch die flotte Lotte drehen und eventuell noch etwas nachwürzen. Die Sauce getrennt zum Sauerbraten reichen.

Als Beilage schmecken uns -auch nicht selbstgemachte 😉 !- Kartoffelklösse und Rotkohl.                Guten Appetit !

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Alles Gute für 2017 !

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Allen treuen und neuen Besuchern meines kleinen Blogs wünsche ich ein friedliches, gesundes neues Jahr mit viel Zeit und Muße für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Familie, Freunde, Mitmenschen, Hunde und Katzen, Natur, Erholung und, und….. da fallen jedem sicher noch eigene Prioritäten ein.                                                                                     Das mit den Vorsätzen klappt ja in den meisten Fällen auch nur ziemlich begrenzt, aber ich werde  2017 öfter mal innehalten, durchatmen (natürlich am besten im Wald oder am Meer) und mich nicht mehr so von Medien und negativ Nachrichten überfluten lassen. Im letzten Jahr hatte ich mich tatsächlich manchmal richtig „fremdgesteuert“empfunden – das sollte nicht sein…  In diesem Sinne volle Kraft voraus in ein frisches 2017 !                          Eure Zimtschnegge ❤ !

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Mandel/Marzipan/Aprikosen Taler

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img_7865Diesem Rezept von http://www.malteskitchen.de konnte ich nicht widerstehen, da es doch gleich drei feine Lieblingszutaten enthält, die für mich u.A. unbedingt zu einem typischen Weihnachtsgebäck gehören : Mandeln, Marzipan und für die fruchtige Note, weiche Trockenaprikosen. Obendrein sind sie schnell gemacht, was ich sowieso immer gern hab 😉 … Bei mir sind es keine Stängli geworden wie bei Malte, sondern etwas grössere „Taler“ (mir ist kein besserer Begriff eingefallen), aber die liessen sich einfach von mir leichter formen, als die Stängli . Dem Geschmack hat es nicht geschadet und ihr könnt euch aussuchen, welche Form euch mehr zusagt.

Zutaten :

  • 250 g  gemahlene Mandeln
  • 200 g  Marzipan Rohmasse
  • 100g  Soft- Aprikosen, feingehackt
  • 100g  weisser Zucker
  • 3 Eiweiss, Gr.M
  • 1 El Mehl
  • 1 El Honig
  • 3 Tropfen Bittermandel Aroma
  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung :

  1. Das Marzipan über eine grobe Reibe in eine große Schüssel raspeln.
  2. Das Eiweiß hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührers unterkneten.
  3. Anschliessend auch die gemahlenen Mandeln, die gehackten Aprikosen, Mehl und Honig in die Schüssel geben und ebenfalls unterkneten, bis alles gut gemischt ist.
  4. Den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen und eine Schüssel mit kaltem Wasser für die Finger bereitstellen.
  5. Die Mandelblättchen in ein flaches Gefäß füllen.
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  8. Mit einem Esslöffel Portionen der Masse in gewünschter Größe für das Gebäck abstechen und mit -Unbedingt !- feuchten Fingern in die gewünschte Form bringen. Für die Taler hab ich erst Kugeln geformt und dann die Kugel in den Mandelblättchen etwas flachgedrückt, sodass die eine Seite gleich bedeckt war. Umdrehen und die andere Seite auch mit Mandelblättchen bedecken.  TIP: sind die Kugeln nicht etwas feucht, haften die Blättchen nicht so gut.
  9. Das Mandelgebäck auf dem Blech auf die mittlere Schiene im vorgeheizten Ofen schieben und für ca. 10 Minuten – abhängig von Grösse und Ofen ! – backen. Es sollte nicht dunkel werden.
  10. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in luftdichten Dosen mit Lagen von Backpapier verpacken.

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Königsberger Klopse

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img_7851Heute gibts hier – nach langer Zeit – mal wieder einen Klassiker der Hausmannskost , wie ich sie nun mal liebe : Königsberger Klopse. Für diejenigen, die „alte“ Hausmannskost nicht in ihrem Programm haben … das sind saftige Hackfleischbällchen ( bei mir Bälle bzw. Klopse 😉 ), die in einer samtigen, hellen Kapernsauce serviert werden. Bei uns gibts dazu Reis, woanders meistens Kartoffeln.

Zutaten für 8 grosse Klopse :

 

  • img_7843500 g Bio Rinderhack
  • 200 g Bio Schweinehack
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt und in Butter glasig gedünstet
  • 1 altes Brötchen, in warmem Wasser eingeweicht, gut ausgedrückt
  • 1 grosses Bio Ei
  • ca. 2 El scharfer Senf – oder 2 -3 feingehackte Sardellen
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Salz
  • 2 L kräftige Fleischbrühe aus Paste – es muss soviel Brühe sein, da ca. 600 ml für die Sosse benötigt werden.
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für die Sosse :

  • img_78503 gehäufte El Butter
  • ca. 3 El Mehl
  • ca. 600 ml von der Klopsbrühe
  • Kapern – Menge nach Geschmack
  • etwas Kapernflüssigkeit
  • Pfeffer, Salz
  • etwas Zitronensaft
  • 1 El Creme fraiche
  • 2 Eigelbe, Gr. M in Sahne verquirlt zum legieren – ganz zum Schluss ! –

Zubereitung :

  1. Alle Zutaten für die Klopse in einer Schüssel gut zu einem Hackfleischteig vermengen und zu Klopsen oder Klöpschen formen.
  2. In einem grossen Topf die Fleischbrühe aufkochen. Die Klopse einlegen und die Temperatur runterschalten. Die Klopse sollen NICHT kochen, sonst fallen sie auseinander. Die Garzeit hängt von der Grösse der Klopse ab. Mittlere Grösse ca. 25 Minuten.
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  4. Gegen Ende der Garzeit in einem zweiten Topf die Mehlschwitze herstellen. Dazu die Butter zerlassen, das Mehl einstreuen ( soviel die Butter gut aufnimmt ) und mit dem Schneebesen gut rühren, bei mittlerer Temperatur etwas „schwitzen“ lassen, bis es nach Butter duftet und leicht knistert. Nicht dunkel werden lassen !
  5. Jetzt ca. 600-700 ml Brühe abschöpfen und diese auf einmal zur Butter/Mehlschwitze schütten . Kräftig mit dem Schneebesen einrühren und ca. 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis eine gewisse Bindung entstanden ist. Immer wieder umrühren, damit nichts ansetzt. Die Sosse sollte nicht zu flüssig sein. Sie ist perfekt, wenn sie einen hineingetauchten Löffelrücken samtig überzieht.
  6. Die Klopse auf ganz kleiner Temperatur in der restlichen Brühe warmhalten.
  7. Währen die Sosse vor sich hin köchelt, wird sie mit den oben genannten Zutaten nach Geschmack gewürzt und immer wieder umgerührt.
  8. Ganz zum Schluss – wenn die Sosse nicht mehr kochen soll – wird die mit Eigelb verrührte Sahne mit einem Löffel Brühe vermischt und zügig untergerührt. Das rundet den Geschmack ab, gibt zusätzlich Bindung und eine schöne Farbe.
  9. Jetzt die Klopse mit einer Schaumkelle aus dem Topf holen und in die Kapernsosse geben.
  10. Die restliche Brühe schmeckt gut mit ein paar Pfannkuchenstreifen oder ihr macht einfach aus dem Hackfleischteig zusätzlich noch ein paar ganz kleine Klösschen und habt so gleich – mit etwas Schnittlauch drin- eine schöne Suppe für den nächsten Tag.

Guten Appetit !

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Herzhafte Muffins

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img_7779Zum grossen Samstagsfrühstück hatte ich diesmal herzhafte Muffins mit Bacon , Frühlingszwiebeln und Gouda gebacken. Das Rezept ( mit einigen anderen Zutaten ) ist mir auf dem Foodblog http://www.malteskitchen.de gleich ins Auge gesprungen ! Diese fluffigen Teilchen haben uns besonders gut zum Rührei geschmeckt- aber lauwarm nur mit Butter sind sie auch nicht zu verachten, denn sie sind allein durch die Zutaten schon sehr schmackhaft ! Übrigens kann man sie auch am Vortag backen, in einer Dose aufbewahren ( falls man sie nicht schon lauwarm aufgegessen hat 😉 ) und am nächsten Morgen wenige Sekunden in der Microwelle bei 450 Watt erwärmen. Schmecken wie frisch gebacken…

Zutaten :

  • 125 g Mehl 405
  • 125 g Mehl 550
  • 3 Tl Backpulver
  • 125 g mittelalten Gouda – evtl. mehr, fein gewürfelt
  • 125 g Bacon – evtl. mehr, gewürfelt, in der Pfanne ausgebraten und auf Küchenpapier abgetropft
  • 4 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
  • 90 g zerlassene Butter, abgekühlt
  • 180 ml Milch, zimmerwarm
  • 1 Ei, M
  • 3/4 Tl Salz
  • 1/2 Tl Pfeffer, gemahlen
  • Muffinblech

Zubereitung :

  1. Das Muffinblech fetten und den Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen
  2. Die Mehlsorten mit dem Backpulver, Salz und Pfeffer in einer grossen Schüssel gut mischen.
  3. Die zerlassene Butter mit der Milch und dem Ei gut verquirlen.
  4. Vorbereiteten Bacon, Gouda und Frühlingszwiebeln unter das Mehl mischen.
  5. Die Buttermischung dazu geben und ebenfalls gut unterrühren.
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  7. Die Muffinmulden zu 2/3 mit Teig füllen und das Blech anschliessend auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen.
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  9. Die Backzeit ist ca. 25 Minuten – hängt wie immer vom jeweiligen Ofen ab… Die Muffins sind fertig , wenn die Oberfläche leicht gebräunt ist .
  10. Kurz in der Form auskühlen lassen und gleich eins probieren 😉 !

Guten Appetit !!

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Tahinakekse mit Mandel

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Heute habe ich Kekse für euch ! Besonders gute Kekse – wie ich finde… Das Rezept stammt aus dem schönen Kochbuch „SO SCHMECKT ISRAEL“ von Tom Franz. Nachdem ich ihn vor kurzem bei einer Präsentation seines gleichnamigen Filmes live erleben durfte und dabei ein paar schmackhafte Kostproben seiner Küche geniessen konnte, fand es gleich den Weg in meine Küche. Als erstes Rezept hab ich jetzt die Kekse ausprobiert und wenn ihr den Geschmack von Sesam auch so gern mögt, möchte ich sie euch unbedingt empfehlen ! Sie sind schnell gemacht – und ebenso schnell aufgegessen 😉 … Auch werden sie bei euch viel schöner, wenn ihr meinem wichtigen Hinweis bei der Zubereitung folgt !

Zutaten  für 40 Kekse :

  • 200 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 350 g Mehl
  • 10 g Backpulver
  • 200 g Tahina ( Sesampaste aus dem Glas ), gut verrührt !
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 1 Ei, verschlagen
  • 40 geschälte Mandeln, oder halbe Pecannüsse

Zubereitung :

  1. Den Backofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen
  2. Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig rühren.
  3. Die restlichen Zutaten einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entsteht, den man mit den Händen zu einer glatten Masse formen kann.
  4. WICHTIG ! Am besten 2 Backbleche mit Backpapier auslegen, damit genug Platz zwischen den Teigkugeln ist (ich hatte nur ein Blech und die Kekse sind aneinandergebacken, deswegen leider eckig 😦 )- sie gehen sehr auf !
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  6. Aus dem Teig flache Kugeln von ca. 3 cm Durchmesser formen, jede Kugel mit verschlagenem Ei bepinseln und ein Mandel vorsichtig draufdrücken. Mit unbedingt genügend Abstand auf die Bleche setzen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 – 30 Minuten backen bis die Kekse goldbraun sind.
  8. Die Tahinakekse ganz auskühlen lassen, bevor sie vom Blech genommen werden.. Sie sind sehr mürbe !
  9. In einem gut verschlossenen Glas oder in einer Dose halten sie bis zu 2 Wochen  – DAS glaube ich nicht 😉 !

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Schmortopf Mont Ventoux

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img_7736Dieses wunderbar aromatische Schmorgericht stammt von einem deutschen Teilnehmer des internationalen Kochwettbewerbs im ZEIT Magazin von 1972 und hat damals den 2. Platz gewonnen. In unserer Familie ist es seitdem zuerst von meiner Mutter und jetzt von mir gern aus Anlass von Familientreffen gekocht worden. Ich poste das Rezept hier -obwohl man es ja auch so googlen kann 😉 – in erster Linie für meine Kinder Leonie und Philipp, denn wie schon im ABOUT erwähnt, ist mein Blog ursprünglich als eine Art Koch- und Erinnerungsblog für sie entstanden. Allen anderen, die das Rezept hier lesen und noch nicht kennen, möchte ich es sehr empfehlen, denn die Kombination der vielen Zutaten ergibt ein höchst aromatisches Geschmackserlebnis. Die Mengenangaben im Originalrezept sollen für 6 Personen gedacht sein. Ich würde sagen es reicht gerade für 4 Personen 🙂 !

Zutaten :

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  • je 250 g Lammkeule, mageres Rindfleisch und mageres Schweinefleisch, von Fett und Sehnen befreit und in mittelgrosseWürfel geschnitten
  • 150 g geräucherter , durchwachsener Schweinebauch, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 handvoll grüne Oliven, grosse evtl. halbiert
  • 1 handvoll schwarze Oliven in Öl und Rosmarin eingelegt- oder einfach schwarze Oliven, entkernt, und etwas frischer Rosmarin extra,
  • 5 grosse Knoblauchzehen, gepresst
  • frischer oder getrockneter Thymian
  • 1/2 Tasse ungeschwefelte Korinthen
  • 1/2 l Rotwein Cotes du Ventoux oder Cotes du Rhone
  • 1 gehäufter El grüner Pfeffer
  • Salz
  • 1/4 l Sahne
  •  1dl Cognac
  • Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung :

  1. Alle Zutaten wie beschrieben vorbereiten und bereitstellen.  – Das dauert etwas 😉 !
  2. Öl im Schmortopf erhitzen und das Fleisch portionsweise bräunen lassen, herausnehmen und in eine Schüssel geben.  – Den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen-
  3. Speck und Zwiebeln glasig braten und das Fleisch dazu mischen. Oliven, Korinthen, Knoblauch, Thymian und evtl. etwas Rosmarin unterrühren, mit dem Rotwein ablöschen, umrühren und den Schmortopf ohne Deckel in den Ofen stellen. ( Im Original wird mit Deckel gegart und die Sosse später ohne das Fleisch auf dem Herd eingekocht. Diesen umständlichen Arbeitsschritt ersparen wir uns)  40 Minuten garen lassen und ab und zu umrühren. Ist zuviel Wein verkocht evtl. noch etwas nachgiessen.

img_77374. Nach dieser Garzeit den grünen Pfeffer, Salz, die Sahne und Cognac unterrühren, abschmecken und den Schmortopf noch für weitere 20 -25 Minuten im Ofen lassen. Zwischendurch mal umrühren. Falls die Sosse zum Schluss nicht sämig genug sein sollte (das ist ja Geschmackssache), kann man mit etwas Mehlbutter oder kalt angerührtem Mondamin binden.

Als Beilage passen sehr gut Pommes frites ( natürlich selbstgemachte ! ) oder gutes Weissbrot.

Guten Appetit !

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Berlin – kleine Spreefahrt in Mitte

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img_7700Heute hab ich mal wieder ein paar Fotos aus Berlin – von einer Bootsfahrt auf der Spree bei allerschönstem Sommerwetter. Gestartet sind wir von der Anlegestelle Schiffsbauerdamm bei der „Ständigen Vertretung“, einer sehr sehenswerten Lokalität . Die Fahrt dauerte eine Stunde und ich kann sie wirklich empfehlen. Es macht Spass und ist interressant, einen kleinen Teil der „neuen“ Mitte und das Regierungsviertel mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

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Ossobuco

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IMG_7682Diese schlichte – aber nichtsdestotrotz wunderbar aromatische – italienische Kalbshaxen Zubereitung gehört für mich unbedingt zu meinen bewährten Sommerrezepten. Entdeckt vor vielen Jahren im Kochbuch TOSKANA von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer und nicht verändert, da es einfach umwerfend schmeckt. Das ganze Kochbuch kann ich Liebhabern der italienischen Küche nur wärmstens empfehlen. Da aber nicht jeder das Buch hat bzw. kaufen möchte, hier das Rezept. Ich empfehle, gleich eine grössere Menge zu schmoren, da Ossobuco  aufgewärmt noch besser schmeckt – es lässt sich also sehr gut vorbereiten.

Zutaten  für 4 Scheiben Kalbshaxe :

  • Pro Person mindestens 1 Scheibe Kalbshaxe vom vertrauenswürdigen Metzger – am besten Bio-
  • Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 6 grosse, frische Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Selleriestangen, fein gewürfelt
  • 2 Möhren, fein gewürfelt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 2 El Tomatenmark
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 grosse Fleischtomate, kleingewürfelt
  • 1 grosses Glas Rotwein- oder etwas mehr
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Instantmehl zum Bestäuben

Zubereitung :

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  1. Alle Gemüse vorbereiten und Gewürze bereitstellen. Den Schmortopf bei mittlerer Hitze erwärmen.
  2. Die Kalbshaxenscheiben waschen und mit Küchenrolle abtrocknen. Etwas salzen,  pfeffern und ganz leicht !  mit Mehl bestäuben.IMG_7674.JPG
  3. Öl in den Schmortopf geben, das Fleisch hineinlegen und langsam bräunen lassen. Ist die eine Seite schön braun, umdrehen und die andere Seite ebenfalls Farbe nehmen lassen. Das Fleisch herausnehmen und auf einem Teller ablegen.
  4. Das vorbereitete Gemüse ( die Kräuter noch nicht) im Topf unter Wenden ein paar Minuten anschwitzen, Tomatenmark unterrühren. Ebenfalls etwas mitbraten. Nun die Kalbshaxenscheiben zum Gemüse legen, die Kräuter dazugeben (etwas Peperoncino macht sich auch gut ), den Wein angiessen, kurz etwas unterrühren und dann den Deckel auflegen.  Die Temperatur runterschalten ( bei mir war das 3 ) und das Ossobuco ca. 1 Stunde leise schmoren lassen. –  Jetzt ist genug Zeit für die Beilage.-IMG_7679
  5. Zwischendurch mal das Fleisch umdrehen und kontrollieren ob nicht zuviel Flüssigkeit verdampft. Eventuell Wein nachgiessen.
  6. Nach einer Stunde mal reinstechen, ob das Fleisch schon butterweich -also fertig – ist . Eventuell noch etwas nachwürzen.

Bei uns kommt es im Topf auf den Tisch und dazu gibt es Olivenölkartoffeln oder auch breite Nudeln.      Guten Appetit !

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Focaccia – sehr zu empfehlen !

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20160808_152603Im letzten Jahr war ich ja schon einmal sehr begeistert von J.O.’s Focaccia mit Rosmarin , die ich mit frischer Hefe und ausschliesslich mit Mehl 550 gebacken hatte. Sie war etwas fester bzw. reichhaltiger im Teig.  Jetzt gabs wieder eine Focaccia nach diesem Rezept, aber mit Trockenhefe und einer Mischung aus Mehl und Hartweizengriess. Ich kann nur sagen : unglaublich fluffig – köstlich der Teig mit einer zarten Kruste !!   Diese Variante entspricht voll und ganz meiner Vorstellung von einer köstlichen Focaccia. Auch wirklich einfach zu backen (selbst für mich 🙂 ) – man muss nur etwas (Geh) Zeit mitbringen. Aber man muss ja nicht danebensitzen 😉 …

Zutaten :

  • 400g Mehl 550
  • 100g Hartweizengrieß
  • 1 Tütchen Trockenhefe, 7g
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 El Zucker
  • 1/2 El Salz
  • gutes Olivenöl
  • frischer Rosmarin, grob gehackt mit Meersalz gemischt
  • Backpapier

Zubereitung:

  • In einer grossen Schüssel Mehl, Grieß und Trockenhefe gut mischen.
  • Wasser, Salz und Zucker und einen guten Schuss Olivenöl dazugeben und gut verrühren.
  • Den Teig mit den Knethaken oder der Küchenmaschine gründlich kneten, bis er sich vom Schüsselrand löst und eine glatte Oberfläche hat.
  • Eine Schüssel mit Olivenöl auspinseln, den Teig mit etwas Mehl bestäuben und darin zugedeckt eine gute Stunde- an einem warmen Ort- zur doppelten Grösse gehen lassen. Bei uns schien so schön die Sonne – perfekt zum Gehenlassen … 😉 !20160808_131156
  • Nochmal kräftig durchkneten, auf ca. 30 x 30 ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegt Blech legen.
  • Mit dem Daumen tiefe Dellen drücken und in diese die Rosmarinmischung und Olivenöl füllen evtl. auch über die ganze Focaccia.
  • Noch einmal eine gute Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Backofen auf 230 ° Ober/Unterhitze vorheizen.20160808_152613
  • Die Focaccia mit etwas Wasser besprenkeln und in der Mitte des Ofens ca. 15 -20 Minuten backen. Aufpassen ! Sie wird schnell braun .

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Die fertige Focaccia etwas auskühlen lassen und dann geniessen. Bei mir gabs dazu gebratene Zucchini und einen frischen, saftig – würzigen Thunfischaufstrich.

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Pfirsich / Maracuja Marmelade

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IMG_7608Da der Marmeladenvorrat vom letzten Jahr so gut wie aufgebraucht ist und jetzt wieder überall die herrlich duftenden, hübschen, bunten Früchtchen angeboten werden, war es Zeit, zum köcheln. Von meiner Lieblingssorte Rosige Erdbeermarmelade hatte ich schon eine doppelte Portion frisch gemacht, denn die Duftrosen blühen schon Mitte Juni. Jetzt gibt es u.A. reife Pfirsiche und Maracujas waren auch im Angebot – zwei Früchte, die gut harmonieren und eine sehr aromatische, nicht zu süße Marmelade ergeben.

  • 900 g Pfirsich Fruchtfleisch ( reife ! Pfirsiche gehäutet, entkernt und kleingeschnitten oder zermust)
  • 10 Maracujas, das Innere ausgekratzt , durch ein feines Sieb streichen, dabei den Saft auffangen, das Fruchtmus von der Unterseite des Siebes abkratzen und dazu geben.   1 gehäuften EL Kerne behalten – sieht hübsch in der Marmelade aus und knuspert . Kann man aber auch weglassen.
  • Saft einer halben Bio Zitrone
  • ca. 2 El Maracujasirup z.B. von Monin
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • saubere Marmeladengläser, heiss ausgespült

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Die vorbereiteten Früchte im grossen Topf mit dem Gelierzucker mischen, Zitronensaft und Maracujasirup ebenfalls unterrühren und alles ca. 30 Minuten oder auch länger ziehen lassen.     – Alle Utensilien ( Gläser auf ein Tuch stellen, Schöpfkelle und Trichter ) bereitstellen.-    Nun unter Rühren die Fruchtmasse erhitzen, zum Kochen bringen und mindestens 4 Minuten köcheln lassen.   Dann in die Gläser füllen ( der Rand muss sauber sein! ) , Deckel fest drauf und für einige Minuten auf den Kopf stellen. Anschliessend auskühlen lassen und am besten kühl und dunkel lagern.      Und dann auf einem frischen Brötchen vom besten Bäcker den Sommer aus dem Glas geniessen 🙂 !

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Gebackene Paprikaschoten mit Schafskäse

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IMG_7580Als Idee für ein leichtes, kleines , würziges Essen gibts bei mir heute Paprikaschoten mit einer Schafskäsemischung gefüllt, im Ofen gebacken. Nicht neu, aber immer wieder gern gegessen ! Die Zutaten sind schnell aufgezählt und wie immer variabel, denn das Würzen ist Geschmacksache und euch fallen sicher auch noch andere Gemüse oder Kräuter ein, die den Schafskäse aufpeppen.

  • Schafskäse natur, mit der Gabel zerdrückt und mit ca. 2 EL Olivenöl geschmeidig gerührt
  • Tomaten, entkernt und fein gewürfelt
  • Oliven, fein gewürfelt
  • frischer Knoblauch, gepresst
  • Zwiebel, fein gehackt
  • eine frische, rote Chilischote, entkernt und fein gewürfelt
  • Griechisches Kräutergewürz von 1001 Gewürze, Hamburg
  • frisches Basilikum, gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 El Creme fraiche
  • Paprikaschoten
  • Olivenöl

Alle Zutaten gut miteinander vermischen und etwas ziehen lassen.

  • In der Zwischenzeit die Paprikaschoten waschen, halbieren und entkernen.
  • Den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
  • In eine ofenfeste Form Olivenöl geben.

Nun die Paprikahälften mit der Schafskäsemischung füllen, in der Ofenform platzieren und auf der mittleren Einschubleiste ca. 45 Minuten backen. Eventuell zum Schluss noch kurz den Grill einschalten um noch etwas mehr zu bräunen.

Guten Appetit !

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Frisch und bunt : Obsalat

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IMG_7568Bei dieser Hitze gibt es bei uns nur kleine, schnelle Küche wie z.B. Quesadillas mit Guacamole, Couscous Salat, Gazpacho, Tortillas mit Roastbeef, Paprika, Zwiebel, Käse und Knoblauchsauce und Ähnliches. Alles leichte, vorwiegend gemüsige Gerichte. Als Nachtisch empfiehlt sich dann ein frischer, bunter Obstsalat, der -nach eurem Geschmack zusammengestellt- nochmal einen richtig frischen Abschluss bildet. Zugegeben etwas Schnippelarbeit, aber der Genuss entschädigt euch garantiert ! Das Einzige worauf  man achten muss ist, dass die Früchte wirklich schön reif sind und Säure und Süße sich gut ergänzen.

Für diesen Obstsalat hatte ich :

Erdbeeren, Ananas, Kiwi, Banane, und 2 verschiedene Melonen.  Etwas Zitronensaft, wenig Zucker (bzw. Fruchtsirup oder Zuckersirup) und ein kleiner Smoothie Mango/Maracuja von Innocent runden den Geschmack ab und ergeben einen feinen Saft. Alles vorsichtig mischen und im Kühlschrank etwas durchziehen lassen.                     Frischen Appetit !

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Gemüse auf Couscous

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IMG_7559Dieses vegetarische Gemüse ist nach Art einer Tajine geköchelt und gewürzt, wie es sie zum Beispiel in Marokko in vielen Varianten gibt. Tajine heisst die Tonform , in der das Gericht dort zubereitet wird. Man kann sie mit Fleisch, Huhn oder eben nur mit Gemüse machen ( auch gibt es wohl süsse ) – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mein Gemüse habe ich allerdings in einem grossen Topf geköchelt, da ich keine Tajine besitze. Das Wichtige an der einfachen Zubereitung ist nur, das Gemüse nicht zu klein zu schneiden- die Gemüseauswahl ist Geschmacksache – und natürlich mit den typischen Gewürzen zu versehen. Als Beilage gibt es Couscous – wobei ich da die Instant Version gewählt habe, denn damit ist dieses gut gewürzte Gemüsegericht absolut alltagstauglich und entführt einen ( mit viel Phantasie 😉 ,vielleicht mit passender Musik und einem Minztee ) mal kurz ins wirklich schöne Marokko mit seinen Souks , exotischen Düften und vielseitigen Landschaften.

Zutaten Beispiel :

  • 1 grosse Zwiebel , nicht zu klein gewürfelt
  • 3 grosse Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Bund Petersilie
  • Zucchini, Möhren, Weisskohl, rote und gelbe Paprikaschote, Fleischtomate, Kürbis, 1 grosse, frische, rote Chilischote, Frühlingszwiebeln, geputzt und in nicht zu kleine Stücke geschnitten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe, ca. 1 l
  • Gewürze : Salz,Cumin, Curcuma,Chiliflocken Pul Biber und 1 guter EL Couscous – Mix von 1001 Gewürze Hamburg (sehr feine Mischung aus Kardamom,Koriander,Kurkuma,Paprika,Cumin,Ceylon-Zimt, Ingwer, Pfeffer, Nelken,Cayenne und Rosenblütenblättern)
  • 1 Paket Instant Couscous, nach Packungsanweisung zubereitet

Zubereitung :

  1.  Im grossen Topf Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebel mit dem Knoblauch andünsten.
  2. Nun die vorbereiteten Gemüse( ohne Kichererbsen ! ) nach und nach zufügen und unter Wenden mit andünsten.
  3. Gewürze nach Geschmack hinzugeben , umrühren und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Petersilie im Ganzen in den Topf geben. Kurz aufkochen.

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  1. Bei geschlossenem Deckel und nicht zu starker Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar aber nicht zu weich ist. Zwischendurch vorsichtig umrühren.
  2. In der Zwischenzeit Couscous zubereiten.
  3. Kurz bevor das Gemüse gar ist, die Kichererbsen abgetropft zufügen und heiss werden lassen.
  4. Alles nochmal abschmecken, nachwürzen und dann am Besten in einer breiten, flachen Schüssel den Couscous aufhäufen, in der Mitte eine Kuhle formen und dorthinein das Gemüse mit etwas Brühe anrichten.  Guten Appetit !

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Kurz mal an die Ostsee…

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… Das kann ich euch wirklich empfehlen – wenn es nicht genug Zeit für einen richtigen Urlaub gibt. Die gute Meeresbrise atmen, frischen Fisch essen, am Strand spazieren und in einem angenehmen Hotel Garni (z.B. im Miramar in Niendorf) übernachten. Und als Highlight einen schönen Abend im wunderbaren Restaurant Wullenwever ( in Lübeck ) mit feinen Speisen in angenehmer Atmosphäre geniessen. Besser gehts nicht ! Hier gibts ein paar Handyknipse von unserem Mini- Urlaub.

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Bärlauchrisotto mit grünem Spargel und Garnelen

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IMG_7497Heute hab ich es einfach mit dem Schreiben des Rezeptes, denn der Grund-Risotto wird genau nach dem Rezept Risotto mit grünem Spargel und Garnelen vom letzten Jahr geköchelt. Nur wird bei dieser köstlichen Frühlingsvariante von Risotto der blanchierte grüne Spargel gebraten und die ebenfalls gebratenen Garnelen extra dazu gereicht. Ausserdem kommt am Schluss eben richtig grüne, aromatische Bärlauchpaste in den Risotto und lässt ihn dann wunderbar nach Frühling aussehen und schmecken, denn mehr Grün geht fast nicht, oder 😉 ?

1.Ein grosses Bund frischer Bärlauch wird ohne Stiele kleingeschnitten und anschliessend mit etwas Pfeffer aus der Mühle, Fleur de Sel , bestem Olivenöl und ein paar Spritzern frischem Zitronensaft im Mixer zu einer feinen Paste püriert. In ein Gefäss füllen und beiseite stellen.

2. Der grüne Spargel wird gewaschen, großzügig von den holzigen Enden befreit, in reichlich Salzwasser bissfest blanchiert und kalt abgeschreckt. Dann in kurze Stücke schneiden.

3. Die Garnelen auftauen, schälen , 2 aufgebrochene Knoblauchzehen, etwas Zitrone und Olivenöl zum Braten bereitstellen.

4. Den Risotto nach oben genanntem Rezept köcheln , nach der Zugabe von Butter und Parmesan ( also ganz zum Schluss ) ca. 2 El Bärlauchpaste -oder mehr- einrühren.

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5. Den Spargel kurz in heissem Olivenöl mit etwas Fleur de Sel braten und zum Risotto geben.

6 . Zum Schluss die Garnelen mit wenig Zitrone beträufeln, in der selben Pfanne mit Olivenöl und den Knoblauchzehen ganz heiss und kurz braten. Zum Risotto servieren.

Guten Appetit !

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Im Botanischen Garten

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20160328_142005Am Ostermontag haben meine Tochter und ich ,seit langer Zeit mal wieder, den Botanischen Garten in Berlin Dahlem besucht. Der Himmel war blau, die Sonne gab ihr Bestes, doch es wehte ein kalter Wind. Deshalb zog es uns gleich in die wunderschönen Gewächshäuser, um in Urwälder mit vielfältigen riesigen Palmen, Farnen und Kletterpflanzen,  exotischen bunten Gewächsen und auch zarten Pflänzchen, bei tropischen Temperaturen, einzutauchen. Ich kann euch sagen, ein Besuch dort ist – auch bei nicht so gutem Wetter – ein besonderes Erlebnis, und man sollte einige Zeit mitbringen, um vielleicht auch noch die schön gestalteten Aussenanlagen mit ihren besonderen Pflanzen bewundern zu können. Auf dem Gelände gibt es auch zwei Cafes in denen man eine kleine Pause einlegen kann und zwei nette Läden mit allerlei hübschen Kleinigkeiten für Garten und Haus.   Habe leider nur ein paar Handyknipse mitbringen können um euch einen kleinen Eindruck zu vermitteln – aber ihr könnt ja dann selber mal hinschauen 😉 …

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Franzbrötchen

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IMG_7488Endlich hab ich mal wieder Franzbrötchen gebacken, die -neben Zimtschnecken 🙂 – mein fast liebstes Gebäck sind. Rezepte gibt es ja dafür auch verschieden arbeits-und zeitaufwendige. Ich hab natürlich ein leichteres gewählt und zwar eins, das auf www.franzbroetchen.de/ bei den Rezepten unter – nonolulu.de –  verlinkt wurde. Auf der Franzbrötchen Site erfahrt ihr übrigens auch noch mehr über dieses köstliche Gebäck, das in Hamburg seinen Ursprung hat. Da in dieser Backanleitung  alle Schritte so schön dargestellt werden, gibts bei mir heute nur Fotos vom fertigen Gebäck und den wirklich glaubwürdigen Hinweis an alle Zimtliebhaber : UNBEDINGT nachbacken und Geniessen ! 🙂 Und noch ein Tip : Hefeteilchen, die am nächsten Tag nicht mehr so ganz frisch schmecken (falls überhaupt welche den nächsten Tag erleben durften 😉 … ca. 20-30 Sekunden bei 450 W in der Microwelle erwärmt, schmecken fast wie frisch !

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Kartoffelpüree Puffer

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IMG_7475Normalerweise bleibt ja vom unglaublich guten selbstgemachten Kartoffelpüree nichts übrig, aber dieses Mal doch, weil ich so viele ältere Kartoffeln verwerten musste. Gut, dass mir die appetitlichen Puffer einfielen, die ich in irgendeiner Zeitschrift beim Arzt mal gesehen hatte. Jedenfalls funktionieren sie auch mit selbstgemachtem Püree und ergeben zusammen mit einem kleinen Salat ein leckeres kleines (Reste)Essen. Man kann sie auch mit gekochtem Schinken füllen – muss aber nicht sein. Deswegen auch lecker veggie !

Für ca. 800g festeres Kartoffelpüree  :

  • 2 Eier, M
  • 4 El Mehl, eventuell etwas mehr, falls der Teig zu dünn ist
  • 1 Bund Schnittlauch in Röllchen geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 El Schmand
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss gerieben
  • eventuell dünne Scheiben gekochter Schinken
  • Rapsöl zum Backen
  • beschichtete Bratpfanne

1.  Alle Zutaten sehr gut miteinander mischen und wenige Minuten ruhen lassen.    Den Boden der Pfanne mit Öl bedecken und dieses bei mittlerer Temperatur erhitzen.     2. Einen gehäuften Eßlöffel Teig in die Pfanne geben, glätten und gekochten Schinken drauflegen.    3.     Mit zusätzlichem Teig bedecken, glattstreichen , den Puffer braten und erst vorsichtig wenden, wenn die Unterseite gebräunt ist.     4.  Herausnehmen , auf Küchenpapier legen -um das Öl etwas zu reduzieren- und warmhalten.  Beim Weiterbraten darauf achten, dass immer genug Öl in der Pfanne ist.

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Osterhasentreffen

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IMG_7447Eigentlich wollte ich euch hier ein paar Fotos vom „Ostermarkt“ in Nürnberg zeigen. Aber leider musste ich feststellen, dass es dort inzwischen mehr Socken, Küchenutensilien, Gardinen u.Ä. gibt, als Österliches…Das fand ich jetzt nicht so sehenswert. Deswegen hab ich mich auf die Pirsch nach Osterhasen begeben, die durch Auslagen der Geschäfte hoppeln oder es sich sonst irgendwo gemütlich gemacht haben. Hier eine kleine Auswahl an hübschen, kitschigen und leckeren grossen und kleinen Hasen und Österlichem – inklusive Dürerhase ( aus Plastik ), der hier in Nürnberg ja nicht fehlen darf.   Viel Spaß beim Schauen !

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Obstsalat, gebraten

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IMG_7402Appetit auf ein bisschen Sommer – weil es heute am 1. März wieder geschneit hat 🙂 – ? Dann probiert doch mal den gebratenen Obstsalat ( für Erwachsene ! ) mit Ananas, Banane, Mango und Passionsfrucht und einem oder zwei guten Schuss Rum . Er ist wirklich wunderbar aromatisch und lässt ganz einfach die Sonne scheinen 🙂 !

Zutaten  :

  • 1 ganze, reife Ananas,  in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 2 grosse Bananen, nicht überreif, in nicht zu dünne Scheiben geschnitten
  • 1 grosse, reife Mango, in Stücke geschnitten
  • 2-3 Passionsfrüchte, halbiert, zum Auslöffeln bereit
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 3 EL Butter zum Braten
  • 3-4 El brauner Zucker
  • brauner Rum, nach Geschmack
  • 2-3 El Maracujasirup, z.B. von Monin
  • grosse, unbeschichtete Pfanne
  • 250 g Philadelphia
  • 150 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung  :

  1. Die Butter in der Pfanne erhitzen und zuerst die Ananasstücke unter Wenden anbraten. Dann Mango und Banane dazugeben, das Innere der Passionsfrüchte mit einem Löffel zu den Früchten löffeln. Alles mischen und kurz weiterbraten. Mit Zitronensaft beträufeln.
  2. Braunen Zucker drüberstreuen, mit dem Rum begiessen und- nachdem alles nochmal gut gemischt wurde – ca. 7 Minuten weiterbraten , bis sich alle Aromen schön verbunden haben und eine köstlich duftende-und schmeckende- Soße um die Früchte entstanden ist. Vom Herd nehmen, in eine Schüssel füllen und fast ganz auskühlen lassen.
  3. Jetzt die Schlagsahne schlagen, mit Vanillezucker würzen und mit dem Frischkäse gut verrühren. Gekühlt zum Obstsalat servieren.

Der Obstsalat schmeckt am besten wenn er mindestens Zimmertemperatur , hat mit einem Klacks leicht gekühlter Creme.   Habt Sonne im Schälchen 😉 !

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Kartoffelgulasch

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IMG_7375Kartoffelgulasch stand schon länger auf meiner langen 😉 ! Koch-Liste… es ist schnell gemacht, ohne komplizierte Zutaten, veggie und mildwürzig durch viel frischen Paprika und etwas Ajvar ( scharfe Paprika/ Auberginenpaste ). Der frische Klecks Schmand/ Creme fraiche rundet den Geschmack noch etwas ab.

ZUTATEN

  • 1 Kilo vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält und in ca. 2×2 cm grosse Würfel geschnitten
  • 3 rote Paprika, 2 gelbe Paprika , auch in ca. 2cm grosse Stücke geschnitten
  • 400 g Champignons, geviertelt
  • 500 g Zwiebeln, fein gewürfelt
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  • 4 El Tomatenmark
  • 1 El Ajvar – oder mehr, wer es schärfer mag – oder weglassen wers nicht mag 🙂
  • 50 g Paprikapulver, edelsüß
  • 500 ml Gemüsefond, aus dem Glas
  • 2 grosse Knoblauchzehen, gepresst
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten
  • frische Petersilie, gehackt, als Beigabe
  • Schmand oder Creme fraiche als Beigabe

ZUBEREITUNG

  1. Alle vorbereiteten Gemüse im heissen Olivenöl einige Minuten unter Rühren anbraten.IMG_73812.Mit dem Paprikapulver, Tomatenmark und/oder Ajvar vermischen und wieder unter Rühren kurz weiterbraten. Aufpassen, dass nichts anbrennt !IMG_73833. Mit Gemüsefond ablöschen. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und ca. 30 Minuten bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln lassen ( zwischendurch mal Umrühren), bis die Kartoffeln gerade gar sind. Das Gemüse sollte noch nicht zerkocht sein.

4. Nochmal abschmecken und mit Schmand/Creme fraiche und Petersilie servieren.               Guten Appetit !

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Berlin am Bahnhof Botanischer Garten

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IMG_20160221_161925Zurück aus Berlin, hab ich heute ein paar schnelle Handyfotos vom Bahnhof Botanischer Garten in Lichterfelde. Das ist ein schöner Platz mit gemütlichem Flair, kleinen, besonderen Läden, schönen alten Häusern . Auf die Nähe des wunderschönen Botanischen Gartens weisen auch die blumigen Strassenamen hin: Asternplatz, Hortensienstr., Lilienstr., Tulpenstr., Enzianstr. Bevor ich wieder nach Nürnberg fahre, kaufe ich dort gerne guten Kuchen und vielleicht noch eine nette Kleinigkeit für zuhause. Gestern war es zwar etwas trist mit den dicken Wolken und dem Regen, aber es ist trotzdem immer ein schöner Abschluss eines Berlin Besuchs.

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Boeuff Bourguignone

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IMG_7278Manchmal muss es einfach ein herzhaftes Schmorgericht sein, dessen Soße mit viel Rotwein , Kräutern und Gemüse geköchelt, unvergleichlich aromatisch die Nudel umhüllt – das Fleisch ist dabei sozusagen eine köstliche Zugabe ! Boeuff Bourgignone ist so ein Schmorerlebnis und die paar Stündchen, die es dauert, bis man es geniessen kann, vergehen mit Wein kosten, umrühren, Rezepte lesen usw. wie im Flug 😉 ! Das Rezept hab ich vor einiger Zeit bei Tim Mälzer entdeckt, fast nicht abgewandelt und auch schon mal gekocht . Dieses Boeuff Bourgignone macht bis zu 6 hungrige Esser satt. Dazu passen Nudeln oder auch sehr gut ein schönes Kartoffelpürree.

ZUTATEN   :

  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter (vom guten Metzger evtl .schon in große Würfel von mindestens  5 cm !  Kantenlänge geschnitten – keine kleinen Gulaschstücke ! )
  • 300 g kleine Schalotten, geschält und evtl. längs halbiert
  • 200 g kleine Champignons geputzt
  • 450 g dünne Bundmöhren geschält, längs halbiert, schräg in Stücke geschnitten
  • 200 g Zwiebeln, gewürfelt
  • 250 g durchwachsener Bauchspeck , in dicke Scheiben geschnitten
  • 100 g Mehl ( Instantmehl ist fein und klumpt nicht ) zum Wälzen
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 1 Tl Tomatenmark
  • 750 ml Rotwein
  • 400 ml Rinderbrühe
  • je ein Stiel frische Petersilie, Rosmarin, Thymian und 2 Lorbeerblätter oder auch getrocknete Kräuter – frische zum Sträusschen gebunden
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 El kalte Butter

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ZUBEREITUNG    :

1. Nach den gesammelten Schnippelvorbereitungen wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Mehl gewälzt.

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2. In einem grossen Bräter einige Eßlöffel Olivenöl erhitzen und  die Schalotten, Möhren sowie die Champignons 5 Minuten kräftig braten. Herausnehmen und beiseite stellen.

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3. Nochmal Öl im Bräter erhitzen und darin das Fleisch portionsweise rundum scharf anbraten. In einer Schüssel bereithalten.   Nun die 200 g gewürfelten Zwiebeln und den Speck anbraten, Tomatenmark dazu und ebenfalls kurz anrösten.

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4.  1/3 des Rotweins und die Kräuter in den Bräter geben und den Wein fast ganz einkochen lassen. Jetzt den restlichen Rotwein angiessen, Fleisch und Brühe hinzufügen, aufkochen lassen und zugedeckt bei milder Hitze ca. 2 Stunden schmoren lassen. Mal reinpieken wie weich das Fleisch schon ist.

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5.  ca. 30 Minuten vor Ende der Garzeit Fleisch, Speck und das Kräutersträusschen aus dem Bräter nehmen, die Sauce mit dem Schneidstab pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen und die Zutaten wieder hineingeben. Weiterschmoren bis das Fleisch ganz weich ist.

6. Zum Schluss die gehackte Petersilie , den gepressten Knoblauch und den Esslöffel Butter in das Boeuff rühren.

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Linsenbuletten

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IMG_7264Heute gibts hier endlich die Linsenbuletten zu sehen, die ich neulich aus den restlichen gekochten Linsen vom Eintopf : Linsen mit Spätzle gebastelt habe. Eigentlich wollte ich sie Puffer nennen, aber so dünn sind sie ja nicht…Die Idee kam durch Rezepte von einigen Blogs und die Zeitschrift Eat smarter . Die Mischung der Zutaten ist ganz mein Geschmack – sie lässt sich natürlich gut variieren. Das Ergebnis war jedenfalls oberlecker und wer von euch Falaffel mag, dem werden diese aussen knusprig, innen saftigen, gut gewürzten Dinger sicher auch gut schmecken.

Zutaten  :

  • 300 g Tellerlinsen oder andere , mit feingeschnittenem Suppengrün ca. 40 Minuten  in Gemüsebrühe gekocht und gut abgetropft
  • 2 Bio-Eier, Gr. L
  • 5 gehäufte EL Semmelbrösel, kein Paniermehl !
  • 5 gut gehäufte El geriebener Käse, Gouda und- oder Edamer
  • 1 oder 2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • frische Petersilie, gehackt
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Salz
  • Cumin (Kreuzkümmel) ca. 1/2 Tl oder mehr
  • etwas Paprika rosenscharf
  • evtl. Semmelbrösel zum Panieren – paniert sind sie aussen knuspriger, sie schmecken aber auch ohne Panade
  • Rapsöl oder Olivenöl -auch gemischt- zum Braten
  • beschichtete Bratpfanne

Zubereitung   :

  1. Zuerst die Linsen vorbereiten, kochen und abtropfen lassen.
  2. In einer grossen Schüssel anschliessend alle oben beschriebenen Zutaten mit den Linsen gut vermischen, abschmecken und ca. 15 Minuten quellen lassen. Nochmal gut durchmischen .IMG_7269
  3. IMG_7271Aus dieser Masse nun Buletten formen und eventuell mit Semmelbröseln panieren. Reichlich Öl in der beschichteten, erhitzten Pfanne heiss werden lassen und darin nacheinander die Linsenbuletten bei mittlerer Hitze braten, bis sie aussen braun und knusprig, innen aber noch etwas weich sind.    Dazu passt als Dip sehr gut etwas gewürzte Creme fraiche mit Kräutern und ein kleiner Salat.      Guten Appetit !

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Die Linsenbuletten nehmen am Blogevent von Matthias teil. Schaut doch mal vorbei !

http:// www.culinaryfarm.de/iyp-2016/blogevent-jahr-der-huelsenfruechte-2016/

 

Bread and Butter Pudding

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IMG_7255Dieses fluffige, den Gaumen und die Geschmacksnerven schmeichelnde Dessert für Erwachsene (da nicht geringe Mengen Cognac darin versteckt sind ) ist das allerbeste Beispiel für köstlichste “ Altbrötchen“ Verwertung. Es ist praktisch eine englische Version für  „Arme Ritter „, die –  nicht alkoholisiert und als Zwetschgenbavesen/Reiche Ritter  schon durch meinen Blog galoppiert sind 🙂 ! –  Auch ohne Alkohol , dafür fruchtig und ebenso wunderköstlich als „Resteverwertung“ sei auch mal wieder das Kirschenmännle genannt, das eins der ersten Rezepte hier auf dem Blog war. – Der Bread and Butter Pudding wird allerdings mit einer nicht gerade kalorienarmen  Vanillesahne und Rosinen im  Ofen gebacken und anschliessend noch mit beschwipster Aprikosenmarmelade -dadurch nicht so süß- glasiert. Ein Gedicht, sag ich nur !!!

Zutaten für 4 -6 -kleine- Portionen , lässt sich auch gut aufwärmen…

  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier, Gr. L
  • 1/4 Creme double oder Sahne
  • 1/4 L Milch
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt
  • 50 g Rosinen
  • 1/8 L Cognac
  • 2-3 Weizenbrötchen, nicht mehr frisch
  • Butter
  • 200 g Aprikosenkonfitüre, z.B. von Darbo

1.  Die Milch mit der Creme double verrühren und mit dem Vanillemark und der Schote langsam zum Kochen bringen.        2.    Die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz in einem größeren Gefäß gut verrühren und nach und nach die heisse Vanillemilch unterschlagen. Die Schote entfernen.  IMG_7247 IMG_7249

3.  Die Rosinen mit 2 El Cognac vermischen und kurz ziehen lassen.

4.   Eine grossflächige Ofenform buttern. Die Brötchenscheiben mit Butter bestreichen und mit der Butterseite nach oben den Boden der Form damit auslegen oder bei kleinerer Form dachziegelartig anordnen. Wichtig ist, dass die Brötchen mit der Eiersahne umgeben sind und sich vollsaugen können.  –   Den Ofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen.  –

IMG_72515.  Nun die Rosinen auf den Brötchen verteilen und die Eiersahne angiessen.

6.   Die Saftpfanne mit heissem Wasser füllen und auf die 2. Einschubleiste von oben setzen.

Die Form in die Saftpfanne stellen und den Pudding 35 Minuten bei 175° garen.

IMG_72537.   Inzwischen die Aprikosenkonfitüre mit dem restlichen Cognac glattrühren.

8.   Nach 35 Minuten den Pudding aus dem Ofen nehmen, mit der beschwipsten Aprikosensauce bestreichen und nochmal 5 – 10 Minuten backen oder kurz unter den Grill stellen.    Den Bread and Butter Pudding am besten noch warm geniessen !  Guten Appetit !

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Eintopf : Linsen mit Spätzle

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IMG_7232Zugegeben- dieses Essen bringt einen optisch nicht wirklich zum Schwärmen… Dennoch überzeugt die Mischung aus Linsen mit viel frischem Suppengrün, Spätzle , geräuchertem Bauch und guter Fleischwurst oder Wienerle ( sieht besser aus 😉 )  durchaus den Gaumen, wenn man Appetit auf deftiges “ Winterfutter “ verspürt.

Zutaten  :IMG_7235

  • 200 g Tellerlinsen – einige Stunden eingeweicht-
  • 1 grosse Karotte
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Knollensellerie , alle Gemüse fein gewürfelt
  • 2 El Butter und 3 El Rapsöl zum Andünsten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 1/2 Fleischbrühe , z.B. Wela, oder auch Gemüsebrühe
  • geräucherter Schweinebauch, gewürfelt
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  • Rapsöl , ca. 4 El zum Anbraten der Bauchwürfel
  • eine weitere Zwiebel, gewürfelt
  • ca. 3 – 4 El Instant Mehl – das klumpt nicht- ( soviel das Fett im Topf gut aufnimmt)
  • Majoran, getrocknet
  • Spätzle, fertige z.B. von Settele
  • Wienerle oder Lyoner ( Fleischwurst ), in Stücke geschnitten
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Weissweinessig nach Geschmack

Zubereitung   :

  1.  Am Vortag oder zumindest einige Stunden vor der Zubereitung die Linsen gut mit Wasser bedecken und einweichen.        2.    Für die Zubereitung das vorbereitete Gemüse im Topf im heissen Butter/Öl Gemisch einige Minuten andünsten , die gut abgetropften Linsen und das Lorbeerblatt  zufügen und auch unter Rühren kurz mitdünsten.  Mit der Fleisch / Gemüsebrühe auffüllen und die Linsen ca. 15 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen. Sie sollten noch etwas Biss haben. Das Linsengemüse anschliessend in ein Sieb , das über einer Schüssel hängt, geben und die Kochbrühe auffangen !! Die wird für die Soße benötigt.IMG_7233    3.   In einem zweiten grossen Topf im heissen ÖL die Bauchwürfel braten, dann die Zwiebelwürfel dazugeben und glasig werden lassen. Darauf das Mehl streuen, umrühren und etwas anrösten lassen.   Nun mit einem Schöpflöffel ca. 400 ml Linsenkochbrühe angiessen, gut umrühren und unter Rühren köcheln bis eine sämige Soße entstanden ist – das ist die vielgeschimpfte Mehlschwitze 😉 – !                4.    Jetzt wird mit einem guten Schuss Essig und viel Majoran gewürzt. Salz und Pfeffer erst ganz zum Schluß, da die Wurst auch nochmal Salz mitbringt.                  5.   In diese Soße kommen jetzt die inzwischen abgetropften Linsen. Umrühren und gleich die Spätzle und die Wurst dazugeben, damit alles warm werden kann.                    Wichtig : nur mittlere Hitze und öfter mal umrühren, damit nichts anbrennt.      Wer Wienerle bevorzugt : diese werden extra erhitzt.  Zum Schluß nochmal mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.    Vielleicht noch einen grünen Salat dazu, dann ists auch etwas bunter 😉        Und dann Guten Appetit !

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