Zwetschgenschnecken

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IMG_6783Zwetschgen und Pflaumen sind ja auch pur ein Genuss, aber im Kuchen z.B. als Pflaumencrumble, Zwetschgenkuchen, als Kompott zum Kaiserschmarrn oder Marmelade unschlagbar köstlich. Gestern sollten es dann die zwetschigsten Zwetschgenschnecken mit Quark/Öl Teig werden, die es überhaupt nur geben kann 🙂 , denn außer den Früchtchen hab ich in den Schnecken noch etwas Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Rotwein vom letzten Jahr untergebracht. Das zimtduftige Ergebnis waren wunderbar saftige , fruchtige Schnecken, die durch den schnell gerührten Quark/Ölteig auch noch ziemlich bald im Ofen sind.

Zutaten für 12 Stück

  • 700 g reife Zwetschgen, entkernt und gewürfelt
  • 300 g Magerquark
  • 120 ml Milch
  • 120 ml Öl z.b. Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 500g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • ca. 150 g Pflaumenmarmelade
  • etwas Butter
  • 2 x 3 EL Zimtzucker (oder weniger)- 3 EL für die gewürfelten Pflaumen und 3 EL für die Schnecken
  • Springform 28′, gebuttert

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Zubereitung   :

Die Zwetschgen entkernen und würfeln.     2.  Quark, Milch, Öl, Salz und 100 g Zucker mit den Knethaken des Handrührers gut vermengen. Mehl und Backpulver mischen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Ofen auf 180 ° Ober/Unterhitze vorheizen.   3.  Auf einer gut bemehlten Fläche ( der Teig ist ziemlich feucht und klebt gut 😉 ) den Teig auf ca. 50 x 40 ausrollen.    4.   Mit der Marmelade bestreichen, die Zwetschgenwürfel draufstreuen und mit ca. 3 EL Zimtzucker berieseln.  IMG_6786 IMG_6791 5.   Nun mit viel Fingerspitzengefühl den Teig von der langen Seite her zu einer Rolle formen .    6.   Mit einem richtig scharfen Messer diese Rolle in 12 Scheiben schneiden und mit einer Palette die Schnecken einzeln , mit der Schnittfläche nach oben, in die gebutterte Springform setzen. IMG_6793IMG_6796  7.   Die Schnecken jetzt noch mit Zimtzucker bestreuen , kleine Butterflöckchen draufsetzen und dann die Form für ca. 50 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten im vorgeheizten Ofen platzieren.  Am Besten mal die Anleitung für euren Ofen fragen, ob das so in Ordnung ist 😉 und zwischendurch auch mal einen bewundernden Kontrollblick werfen.  Nach dem Backen die Zwetschgenschnecken in der Form etwas auskühlen lassen, und am Besten noch leicht lauwarm geniessen  ! Meine Schneckchen mussten nach den ersten Fotos nochmal ein paar Minuten in den Ofen zum Nachbacken – ich konnte es mal wieder nicht erwarten 😉 …

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Aus dem Ofen : Ciabatta Caprese

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IMG_6763Heute gibts eine kleine , unscheinbare, aber doch leckere Idee zur Resteverwertung, denn manchmal fallen einem ja gerade die einfachsten Möglichkeiten nicht ein 😉 -bei dieser Hitze …. ! Das Ciabatta lag schon ein paar Tage unbeachtet in der Plastiktüte, die Fleischtomate war auch nicht mehr ganz knackfrisch (aber auf Tomatensosse hatte ich keinen Appeit), Basilikum duftete von der Fensterbank und im italienischen Supermarkt hatte ich gerade Mozzarella cucina von Galbani gekauft, der extra zum Überbacken gedacht ist. Das waren genau die Zutaten für ein überbackenes, saftiges Ciabatta caprese. Ein unkomplizierter, sommerlicher Imbiss.

Zutaten :

  • ein Ciabatta, nicht ganz frisch, längs waagerecht halbiert
  • Fleischtomate, in dünne Scheiben geschnitten
  • Basilikum, grob gehackt
  • Mozzarella cucina von Galbani – der ist nicht so wässrig wie der normale Mozzarella und perfekt zum Überbacken- , in Scheiben geschnitten
  • gutes Olivenöl
  • Flor de sal des Trenc mit Kräutern zum Würzen des Olivenöls
  • 1 grosse frische Knoblauchzehe, halbiert
  • Pfeffer aus der Mühle , Salz

Zubereitung  :

IMG_6764 1.    Das längs halbierte Ciabatta unter dem Ofengrill von beiden Seiten kurz anrösten und gleich mit der halbierten Knoblauchzehe auf der Schnittfläche gut einreiben. Anschliessend mit dem gewürzten Olivenöl dünn einpinseln.      2.    Dicht mit Tomatenscheiben belegen, diese pfeffern und salzen. Viel gehacktes Basilikum draufstreuen und mit den Mozzarellascheiben abdecken. Den Mozzarella auch mit gewürztem Olivenöl einpinseln.    3.   Unter dem Ofengrill auf der vorletzten Einschubleiste oder bei Oberhitze überbacken.  Guten Appetit !

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Kirchweih auf dem Moritzberg

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DSC04371Bei dem schönen Wetter gings heute ins Nürnberger Land zur Kirchweih auf dem Moritzberg bei Leinburg. Der Moritzberg mit seiner wirklich alten Gaststätte , der schönen Kirche und dem Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel. Und Rauf und Runterwandern kann man auch sehr gut 🙂 ! Hab ein paar frisch geknipste Eindrücke für euch mitgebracht… Viel Spaß !

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Kesselgulasch

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IMG_6059Jetzt ist es nicht mehr so heiß und es regnet auch mal wieder – erfrischend für die Natur und uns auch, oder ? Bei mir kommt dann gleich der Appetit auf etwas Herzhaftes und deswegen heute das Rezept für Kesselgulasch – mehr Eintopf als Suppe, denn eine nicht geringe Menge Rindfleisch, Paprika und Kartoffeln ergänzen die herzhaft gewürzte Brühe . Also richtig was zum Sattessen und aufgewärmt schmeckts mindestens genauso gut. Aus diesem Grund koche ich gleich immer einen grossen Topf …

Zutaten für 8-10 Portionen  :

  • 1,2 kg Rindfleisch (möglichst Bio, Gulasch – es darf ruhig etwas durchwachsen sein )
  • 4 kleine Zwiebeln, geschält, 3 in dünne Ringe geschnitten, die 4. mit 2 Gewürznelken gespickt
  • Öl zum Anbraten
  • 1 1/2 EL Paprika edelsüß
  • 700 g festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 grosse grüne, 1 grosse rote und 1 grosse gelbe Paprikaschote, geputzt und in Stücke geschnitten
  • 2 L Fleischbrühe z.B. WELA
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • 1 Tl Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • Rosenpaprika
  • Schüssel
  • grosser Suppentopf

Zubereitung  :

  1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in heissem Öl im Topf portionsweise (!) ringsrum anbraten , leicht salzen und pfeffern, und in einer Schüssel bereithalten.IMG_6061
  2. Danach die Hitze etwas reduzieren, die Zwiebelringe im Topf hellbraun braten und mit dem edelsüssen Paprikapulver vermischen.
  3. Jetzt das ganze Fleisch zu den Zwiebeln geben, alles gut mischen und mit der Fleischbrühe ablöschen. Dann die Tomaten mit Saft hinzufügen.
  4. Jetzt wird mit Majoran und den Lorbeerblättern gewürzt und die mit Nelken gespickte Zwiebel in die Suppe gegeben.IMG_6063
  5. Das Ganze bei milder Hitze zugedeckt ca. 1 1/4 Stunden köcheln, bis das Fleisch weich ist.
  6. Nun die vorbereiteten Paprika und Kartoffeln in den Topf geben und den Eintopf offen köcheln lassen , bis das Gemüse gerade gar, aber nicht zu weich, ist.IMG_6067
  7. Die gespickte Zwiebel und die Lorbeerblätter entfernen und den Eintopf nochmal mit Rosenpaprika , Pfeffer und Salz abschmecken.       Guten Appetit !

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Couscous Salat – erfrischend gemüsig

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IMG_6749Couscous Salat gabs neulich sehr lecker bei meiner Tochter und da er so gut in diese heisse Zeit passt, hier eine Variante mit noch mehr Gemüse. Er ist schnell gemacht und nach einem Stündchen Kühlung ein erfrischendes Abendessen oder eine passende Beilage zu Gegrilltem. Genaue Mengenangaben gibts dafür nicht, da ich eine ganze Packung (500 g) Couscous verwendet habe und das ist eine sehr grosse Schüssel Salat geworden 🙂 ! Hätte bestimmt für 10 gute Esser gereicht…

Die Zutaten :

  • Couscous
  • Gemüsebrühe
  • Salatgurke, entkernt, gewürfelt
  • Fleischtomate entkernt, gewürfelt
  • rote Paprika, gewürfelt
  • gelbe Paprika, gewürfelt
  • rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • Knoblauchzehen, gepresst
  • Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • Paprika, rosenscharf
  • Cumin – Kreuzkümmel, gemahlen
  • Weissweinessig
  • Olivenöl
  1. IMG_6750Couscous in einer grossen Schüssel mit der kochenden Gemüsebrühe übergiessen und ein paar Minuten quellen lassen ( nach Packungsanleitung ), etwas auskühlen lassen.
  2. Alle Gemüse vorbereiten.
  3. Die Zutaten auf den Couscous geben und kräftig salzen, pfeffern, vorsichtig mit Cumin und scharfem Paprika würzen.
  4. Zum Schluss Essig und Öl vermischt drübergeben und alles gut miteinander vermengen.
  5. Zudecken und mindestens 1 Stunde kühlen . Zwischendurch ab und zu mal umrühren. Eventuell nachwürzen und dann :    Guten Appetit !

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Baguette mit Hartweizengrieß

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IMG_6740In dieser heissen Zeit gibt es bei uns viel helles Brot als Beilage zu Gemüsen, Salaten und Gegrilltem usw. Nicht immer hab ich Lust , den längeren Weg zu einem besonders guten Bäcker zu nehmen. Aber was ich beim normalo „Bäcker“ inzwischen bekomme ist viel Luft mit etwas gummiartigen Teig drumrum (genannt Ciabatta oder Baguette) und darauf hab ich auch wenig Appetit. Deswegen gabs jetzt endlich mal wieder Selbstgebackenes und zwar nach einem Rezept vom wundervoll – tollen Blog  http://allesistgut.wordpress.com  , dass ich schon lange im Auge hatte : Baguette mit Hartweizengrieß. Es ist nicht kompliziert (ich konnte es auch… 😉 ) , geht ziemlich schnell und man hat ein feinkrumiges Weissbrot mit Biss und Geschmack. Wenn ihr es mal ausprobieren wollt, schaut doch mal bei http://allesistgut.wordpress.com vorbei, denn bei mir gibts heute nur ein paar Fotos. Sozusagen als Appetitmacher !   Erfahrene Bäcker unter euch können mir sicher sagen, warum meine Brote unten aufgeplatzt sind. Hatten sie zu wenig Zeit zum Gehen ? Der Geschmack und der Teig waren jedenfalls gut. Für eine Information wäre ich dankbar !

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9.1. 2017

Kleines Update zu diesem Rezept. Habe das Baguette gestern nochmal gebacken und dabei kleine Änderungen vorgenommen:

  • statt Weizenmehl 405 – Weizenmehl 550
  • statt einem Ei –  4 EL Olivenöl
  • statt 1. Gehzeit 45 Min. –  1 gute Std.
  • statt 2. Gehzeit 30 Min. –  1 Std.
  • statt Ofen 220°  – Ofen 250° Hydrobacken 7 Min.
  • dann statt Ofen 190° 15 Min. – Ofen 200° Hydrobacken 18 Min.

Die Schnitte hab ich auch etwas tiefer gemacht, wie es mir Guido von „tisch und garten“ empfohlen hatte. Danke dafür ! 🙂 Das Brot ist unten nicht aufgeplatzt !

Das Brot war noch etwas feinporiger und durch das Olivenöl noch etwas geschmackvoller – wie ich finde. Es erinnert sehr an das Kaviarbrot von früher.

Mascarpone / Joghurt Creme mit Pfirsich, Nektarine und Mandelknusper

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IMG_6652Jetzt ist ja Pfirsich und Nektarinensaison und sie sehen in der Auslage auch immer frisch aus , aber meistens sind sie steinhart und duften überhaupt nicht ! Nicht so diese Früchtchen, die ich bei Karstadt entdeckt habe. Sie wurden als Weinbergnektarinen und Weinbergpfirsiche bezeichnet und dufteten ganz wunderbar ! Woanders wurden sie auch als Plattpfirsiche und Plattnektarinen bezeichnet.  Also platt sind sie auf alle Fälle und schmecken tun sie ganz rund und köstlich nach Pfirsich bzw. Nektarine 🙂 ! Beim Einkauf also unbedingt schnuppern ! Für das Dessert wurden die Früchte blanchiert, geschält und kurz gebraten, da ich eine Obstallergie hab, sonst hätte ich sie gerne frisch verwendet. Anschliessend mit einer frischen Creme aus Joghurt, Mascarpone und etwas Lemon Curd , geschichtet. Zwischendrin noch etwas Biskuit, der mit Maracuja Curd bestrichen wurde. Ein wirklich fruchtiges Sommerdessert , das sich gut vorbereiten lässt, denn es sollte einige Zeit durchkühlen.

Zutaten  :

  • reife, duftende Weinberg- bzw.Plattpfirsiche und – Nektarinen, blanchiert und geschält , in dünne Scheiben geschnitten

für die Creme  :

  • 200 g griechischer Joghurt ,10%
  • 200 g  Joghurt, 1,5 %
  • 250 g Mascarpone
  • Zucker nach Geschmack
  • etwas gemahlene Tahiti Vanilleschote ( gibts bei Hagen Grote ) oder Mark einer Vanilleschote
  • 1 gehäuften EL Lemon Curd, gekauft, z.B. von Mrs. Darlington oder selbst gemacht
  • einen fertigen Biskuitboden z.B. von Lieken
  • einige Löffel Maracuja Curd, selbstgemacht, siehe mein Post  Maracuja – doppelt Mmhh !

für den Knusper  :

  • 1 Tüte gehobelte Mandeln
  • ca. 1 El Butter
  • ca. 1 El Zucker

Zubereitung  :

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  1.   Die Haut der Früchte am Stielansatz kreuzweise einritzen und kurz mit kochendem Wasser übergiessen. Dann kalt abschrecken und schälen. In dünne Scheiben schneiden.    2. In  einer kleinen, beschichteten Pfanne die Butter zerlassen, die Mandeln hineingeben und mit Zucker bestreut unter wenden leicht anrösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Abkühlen lassen.   3. Für die Creme Mascarpone, beide Joghurts, Vanille, Zucker und Lemon Curd gut verrühren.   4. Den Biskuit im Umfang  des Schüsselbodens ausschneiden und erst die eine Seite dick mit Maracuja Curd bestreichen.    5.   Jetzt wird geschichtet :   unten in die Schüssel eine Schicht Creme, darauf die bestrichene Seite vom Biskuit , der jetzt auch auf der oberen Seite auch noch mit Maracuja Curd bestrichen wird. Darauf wieder eine dünne Schicht Creme.  Dann die Früchte darauf verteilen. Zum Abschluss die restliche Creme darauf geben.   Die Nachspeise mit Folie abgedeckt für ca. 2 Stunden gut durchkühlen lassen.    Kurz vor dem Servieren mit dem Mandelknusper bestreuen und dann geniessen !

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Maracuja Curd – doppelt Mmhh !

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IMG_6710 Heute gibt es von mir nochmal ein Rezept für Maracuja Curd, und zwar nach dem letzten im Post Mmhh Maracuja… ! eines mit Eiern. Nach einigem Rumprobieren mit den Zutatenmengen, ist das für mich jetzt das allerbeste Maracuja Curd  🙂 ! Auch meine Testesser konnten überzeugt werden… Falls Maracuja nicht unbedingt eure Lieblingsfrucht ist, könntet ihr auch frischen Orangensaft, Zitronensaft, Mandarinensaft o.Ä. zu Curd verarbeiten. Dann müsste die Zuckermenge wohl etwas angepasst werden.

Für zwei 450 g Gläser braucht ihr :

  • 200 ml Maracuja Pürree ohne Kerne – durch ein Sieb passiert (gibts auch im Beutel in der Obstabteilung von der Metro), oder Saft mit möglichst hohem Fruchtgehalt
  • 200 g Zucker
  • 1 knapper EL Speisestärke
  • 120 g Butter, zimmerwarm, in Stücken
  • 3 Bio Eier XL , zimmerwarm, gut verquirlt
  • ausgekochte Marmeladengläser
  • Handrührer mit Quirlen

1. In einem Topf das Maracujapürree (oder Saft ) mit dem Zucker und der Speisestärke gründlich verrühren.   2.  Dann langsam unter Rühren kurz aufkochen.  3.  Gleich die Butterstücke nach und nach einrühren. – Das dauernde Rühren ist wichtig, damit sich alles gut verbindet und nichts ansetzt. –  4. Die Hitze reduzieren, den Topf dazu kurz von der Platte ziehen und die verquirlten Eier kräftig einrühren.  5.  Den Topf wieder auf die Platte stellen und bei milder Hitze weiterrühren, bis die Masse deutlich eingedickt ist . Das dauert ca. 15 Minuten !   6.  Gleich randvoll in die vorbereiteten Gläser einfüllen , Deckel drauf und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.      Das fertige Curd nach dem Abkühlen wegen der Eier am Besten im Kühlschrank aufbewahren und immer kühl geniessen, denn warm wird es flüssiger. Auf Frischkäse schmeckts besonders gut ! Aber auch z.B. im Dessert, auf Käsekuchen, und in Quarkcreme gerührt ist es richtig fruchtig lecker.

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Ein schöner Sonntag Nachmittag !

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IMG_6619Nach dieser langen Hitze und einem schönen Waldspaziergang heute , war fürs Pferdchen mal wieder eine Dusche angesagt. Zur Entspannung danach ( er mags nicht wirklich 😉 ) auf die Wiese zum Tocknen und ein bisschen grasen. Für mich gabs anschliessend in Burgthann Bratwürste mit Kraut und Radler – alles bei wunderschönstem Wetter ! Hoffe, ihr hattet es heute auch so schön 🙂 !

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Grillgemüse und mediterraner Nudelsalat

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IMG_6610Gestern hatte ich soo einen Appetit auf Gegrilltes und da noch etwas Filet und Entrecote im Tiefkühler schlummerte, musste ich nur noch das Gemüse einkaufen. Die Zubereitung ist denkbar einfach, auch der Nudelsalat ist schnell vorbereitet . Deswegen ist das Rezept schreiben heute auch schnell getan 🙂 !

Für den Nudelsalat braucht ihr :

  • Fleischtomaten, entkernt und gewürfelt
  • schwarze Oliven, geviertelt
  • ca. 2-3 EL eingelegte Knoblauchzehen z.B. von Dittmann, gehackt
  • viel frisches Basilikum, gehackt
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • eine frisch gepresste Knoblauchzehe
  • etwas Würzöl von den eingelegten Knoblauchzehen
  • Pfeffer frisch gemahlen, Salz
  • Nudeln z.b. Penne rigate oder Tortiglioni
  • Alugrillschale mit Löchern

1. Die Nudeln al dente kochen und kurz kalt abbrausen.    2. Eine Vinaigrette aus den angegebenen Zutaten herstellen ( bei 400g Nudeln ca. 2 El Balsamico, 2 El Würzöl und 3 -4 El Olivenöl, Pfeffer und Salz ) .   3. Dann die Nudeln noch lauwarm mit der Vinaigrette mischen, gleich alle anderen Zutaten dazugeben und gut vermischen.  4.  Den Salat noch ca. 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Gut ausgekühlt schmeckt er am besten !

Für das Grillgemüse hatte ich dieses Mal Fenchel , Champignons, Zucchini, kleine Zwiebeln und Paprika in Stücke oder Streifen geschnitten und kurz vor dem Grillen mit etwas Olivenöl (nicht zu viel, sonst tropft es in die Glut) beträufelt. Gewürzt wurde erst nach dem Grillen mit frischem Pfeffer und Flor de Sal des Trenc mit Kräutern und etwas Meersalz. Ist optisch nicht unbedingt der Renner 😉 – schmeckt aber um so besser !

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Clafoutis mit Kirschen

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IMG_6583Clafoutis stammt aus Frankreich und ist ein Auflauf mit einem Eierkuchen ähnlichen Teig und Früchten nach Geschmack. Bei mir sind es die Knopper Kirschen, die ich aus Berlin mitgebracht hatte. Dieser Auflauf ist nicht unbedingt Teil eines Diät Programms 😉 , denn er besteht aus vielen Eiern, Milch und Sahne –  dafür hat er einen anderen unschlagbaren Vorteil : er schmeckt einfach unglaublich lecker und rettet damit den langweiligsten, frustigsten Tag – falls es den mal geben sollte…

für eine 26′ Auflaufform braucht ihr :

  • 6 Bio Eier Gr.M
  • 300 ml Milch
  • 180 ml Sahne
  • 1 gut gehäuften EL Mehl
  • 60 g Zucker , etwas Zucker für die Form
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb einer halben Bio Zitrone
  • ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
  • Butter für die Form
  • 400 g entsteinte Kirschen oder ein anderes Obst z.B. Erdbeeren, Blaubeeren, Aprikosen
  • Puderzucker zum Bestreuen

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Zubereitung  :

1. Die Früchte vorbereiten. Die Auflaufform großzügig buttern und mit etwas Zucker ausstreuen.     2.   In einer grossen Schüssel  Mehl, Zucker, gemahlene Mandeln, Salz, Vanillemark und den Zitronenabrieb mischen.  Den Ofen auf 170° Ober/ Unterhitze vorheizen   3.  In einer zweiten Schüssel Milch, Sahne und die Eier mit dem Schneebesen oder den Rührstäben des Handrührers gründlich verrühren.    4.   Die Eiermischung nun nach und nach in die Mehlmischung einrühren . Zum Schluss am besten noch einmal mit dem Pürierstab alles gut durchmixen, damit sich alle Zutaten richtig verbinden.   5.   Diese Mischung auf die Kirschen in die Auflaufform giessen und die Form gleich auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen.  Die Backzeit beträgt ca. 60 Minuten. Zwischendurch mal nachsehen ( Stäbchenprobe ), denn jeder Ofen backt anders. Ist der Clafoutis leicht gebräunt, kann er herausgenommen werden und ein paar Minuten abkühlen. Dann schön dick mit Puderzucker hübsch machen und noch leicht lauwarm geniessen !    Guten Appetit !

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Schwarze Johannisbeer / Apfel Marmelade

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IMG_6554Heute gibt es -nach der lieblichen rosigen Erdbeermarmelade- eine etwas herbere Variante einer Beerenmarmelade : Schwarze Johannisbeeren – mit Apfel gemischt, um den herben Geschmack der Beere etwas zu mildern. Ich hatte Elstar Äpfel genommen, würde aber beim nächsten Mal eine süssere Sorte wählen.

  • 500g Schwarze Johannisbeeren, gewaschen und von den Stengeln befreit
  • 500g Apfel ( eine eher süsse Sorte ) , geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • etwas Zitronensaft für die Äpfel
  • ein Glas Apfelsaft
  • 500 g Gelierzucker, entweder 2:1 oder 1:1 für etwas mehr Süße
  • Marmeladengläser, ausgekocht

Zubereitung   :

1.  Die Früchte vorbereiten, dabei die Apfelstückchen mit etwas Zitronensaft mischen. 2.   Dann die Früchte mit dem Apfelsaft in einen grossen Topf schütten und mit dem Gelierzucker gut vermischen. 3.   Mit dem Pürierstab durchrühren, bis entweder alle oder nur 2/3 der Früchte püriert sind. Das ist Geschmacksache.  4.    Diese Masse jetzt ca. 1 Stunde ziehen lassen. Dabei mal umrühren. 5.   Nun die Fruchtmasse unter Rühren langsam aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.  6. Die fertige Marmelade heiss , randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen, fest zudrehen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

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Pizza , Brötchen und Tomatensauce

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IMG_6357Da ich , wie ihr schon häufiger bei mir lesen konntet, Jamie Oliver Anhänger bin, hab ich aus dem Heft “ Jamie – ich liebe Italien “ mal den Pizzateig ausprobiert. Nicht zuletzt deswegen, weil hier in der Nähe keine Pizza zu bekommen ist, die mir wirklich schmeckt . Und natürlich auch, weil das Rezept auch für nicht-Pizzakönner wie mich gut geeignet ist ! Die Menge Pizzateig, die ich dann hatte, war beachtlich 😉 , weshalb am nächsten Tag aus dem “ Rest “ noch ein paar dicke Brötchen mit Oliven bzw. Rosmarin entstanden. Die meisten wanderten in den Tiefkühler , denn frisch eingefroren, schmecken sie nach dem Auftauen und kurz erwärmt, wieder ganz frisch. Das Teigrezept ist das Original, die Tomatensauce hab ich geschmacklich ein wenig ausgebaut.

Für den Teig  ( ca. 3-4 grosse Bleche  ):

  • 1 kg Mehl, Type 00, und etwas zum Arbeiten
  • 1 Tl Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe, 7g
  • 1 EL Zucker
  • 4 El Olivenöl

Zubereitung    :

1.  Mehl und 1 TL Salz auf die Arbeitsfläche sieben und in der Mitte ein grosses Loch bilden.     Die Hefe, Zucker und Öl in ein Gefäß geben, mit 650 ml lauwarmem Wasser auffüllen und kräftig umrühren. Einige Minuten gehen lassen. Dann in das Loch im Mehl giessen.      2.   Mit einer Gabel nach und nach das Mehl mit der Flüssigkeit vermengen. Immer weiter rühren bis das ganze Mehl verarbeitet ist. Dann wird mit bemehlten Händen weitergearbeitet, bis ein glatter Teig entstanden ist.   – Diese ganze Rührarbeit und Kneterei hab ich an meine Kitchenaid weitergegeben 😉  , sie hat es wie immer perfekt hinbekommen 🙂 !     3. Den Teig in eine grosse, mit Mehl bestäubte Schüssel geben und etwas Mehl drüberstäuben. Diese Schüssel , mit einem feuchten Tuch abgedeckt, für 1 Stunde an einen warmen Ort stellen, damit der Teig sein Volumen verdoppeln kann.        4.  Den fertigen Teig auf eine bemehlte Fläche legen und nochmal etwas durchkneten. Dann kann er gleich weiterverwendet werden oder -gut in Frischhaltefolie verpackt – 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Für die Tomatensauce  ( 650 ml ) :

  • 3 EL Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Zwiebeln feingehackt
  • 25 g frisches Basilikum, Blätter grob gehackt, Stiele fein gehackt
  • etwas getrockneten Oregano
  • etwas Cayennepfeffer
  • 3 Dosen Pflaumentomaten a 400g
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung    :

1. Das Öl in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen.       2. Die Tomaten und das Basilikum unterrühren, dabei die Tomaten mit einer Gabel zu Brei zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer , Oregano und Cayennepfeffer würzen.     3. Wenn die Sosse zu köcheln beginnt, noch ca. 15 Minuten weiter bei niedriger Hitze kochen, bis sie dick genug ist ( je nach Geschmack ). Dann kann sie weiterverarbeitet werden .        4.   Im Kühlschrank ist die Sosse 5 Tage haltbar, im Tiefkühler mehrere Monate.      Reste der Sauce passen z.B. gut zu Hackfleischbällchen oder einfach so zu Nudeln oder als Bett für Ofengemüse oder…..

1.      Für ein Ofenblech Pizza braucht man ca. 1/4 der Teigmenge, wenn man einen dünneren Boden mag. Meiner war etwas dicker…     2.      Der Teig sollte 15-20 Minuten vor dem Backen ausgerollt und auf das geölte Blech gelegt werden, damit er noch etwas ruhen kann.     3.       Dann Tomatensauce nach Geschmack daraufgeben und den Lieblingsbelag.     Ich hatte für eine Hälfte Champignons, Artischockenherzen, schwarze Oliven, milde eingelegte Peperoni und viel Mozzarella und die andere Hälfte nur Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella.     4.    Der Ofen muss auf 220° vorgeheizt sein ( Anweisung für euren Ofen beachten, manche Öfen haben eine extra Pizza Einstellung ). Die Backzeit ist ca. 25 Minuten. Gut im Auge behalten !

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Und mit dem Rest vom Teig könnt ihr auch dicke Brötchen backen z.B. mit Oliven, Rosmarin oder gefüllt mit Tomaten und Kräutern und Käse oder….

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Überraschung !!!

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Freut ihr euch nicht auch, wenn mal etwas vollkommen unerwartet Schönes passiert – bestimmt doch ! Deswegen an dieser Stelle mal kein Rezept, sondern ausnahmsweise etwas ganz Persönliches.

Am Sonntag, spät abends , nach fast 10 Stunden , unzähligen Baustellen und kilometerlangen Staus kamen wir ,vollkommen erledigt, zurück aus dem Norden nachhause. Wir wurden von unserer Tochter mit Freund und Hund am Gartentor empfangen- das war schon schön- und ins Haus begleitet. Ich ging voran und sah als Erste meine nachträgliche Geburtstagsüberraschung ( den runden Geburtstag hatte ich schon erfolgreich verdrängt 😉 ) auf dem grossen Familientisch. Mir entfuhr ein ziemlich lauter Juchzer, denn damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet : ein riesiges , wunderschönes Blumengebinde, ein Traum von sahniger Erdbeertorte, eine Nudelmaschine ( den Führerschein muss ich erst machen… ) und eine Kiste mit verschiedenem, feinstem Olivenöl und italienischen Keksen. Diese schöne Überraschung hat mir sogar den ungeliebten runden Geburtstag versüsst – im wahrsten Sinne des Wortes 🙂 !

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Schollenfilet überbacken auf Tomaten/ Lauch Bett

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IMG_6348 Aus dem Kurzurlaub zurück, darf ich jetzt wieder selber kochen. Habe etwas Leichtes mit viel Gemüse für euch : Schollenfilets auf einem Bett von gedünsteten Tomaten, Zwiebeln und zartem Lauch mit Olivenöl und einem Schuss Weisswein. Die Schollenfilets bekommen zum Schluss noch ein kleine Kruste aus Bröseln, Parmesan, Petersilie und Butter. Diese leckere Zubereitungsart eignet sich natürlich auch für andere Fische.  Als Beilage empfehle ich Reis.

Zutaten  :

  • Schollenfilets, je nach Grösse und Appetit 1-2 pro Person
  • Zitronensaft zum Säuern der Filets
  • Tomaten, in dünne Scheiben geschnitten
  • Lauch, dünne Stangen, geputzt, in Ringe geschnitten , kurz in Salzwasser gekocht und abgegossen
  • Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
  • Salz und frischer Pfeffer,
  • gutes Olivenöl
  • 2 El Butter
  • einen guten Schuss – oder zwei , trockenen Weisswein
  • eine flache Ofenform

Für die Kruste   :

  • 2-3 El zimmerwarme Butter
  • geriebener Parmesan, nicht zuviel, sonst zu dominant
  • 1 El feingehackte Petersilie
  • ca. 2 El Semmelbrösel – kein Paniermehl aus der Packung !

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Zuerst mal die Masse für die Kruste mischen und beiseite stellen und den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.      Die Ofenform mit ca.2 El Olivenöl und 2 El Butter in den Ofen stellen und erhitzen.   Die -wie oben beschrieben- vorbereiteten Gemüse in die erhitzte Ofenform legen , pfeffern und salzen, und ungefähr 10 Minuten vorgaren.      In dieser Zeit die Schollenfilets waschen, mit Küchenrolle trocknen, mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Anschliessend den Fisch auf das Gemüse betten und den Weisswein angiessen.    Das Ganze ungefähr 10 Minuten garen. Die Zeit hängt von der Dicke der Filets ab. Nach diesen 10 Minuten den Fisch mit dem entstandenen Sud beschöpfen, die Krustenmasse darauf verteilen und bei Oberhitze nochmal überbacken bis die Kruste ganz leicht gebräunt ist. Aufpassen- das darf nicht zulange dauern, sonst wird der Fisch zu trocken.   Guten Appetit !

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In der Sansibar

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DSC04282Kurz vor Urlaubsende noch ein besonders schmackhaftes Erlebnis : Essen in der Sansibar in Rantum. Und das war Salzwiesen-Lammkaree vom Gänsehof in Keitum, perfekt gebraten mit Ofenkartoffel , Pfefferbohnen und einer wunderbaren Soße und als Dessert den unglaublich guten Kaiserschmarrn aus der Pfanne mit Preisselsahne, Apfelkompott, Riesenkugel Vanilleeis und Roter Grütze. Eigentlich für eine Person gedacht, wir hatten zu zweit leichte Probleme die Portion zu schaffen. Was uns auch wieder gefallen hat, war die gute Stimmung in der „Hütte“ und der gute Service. Da wir am frühen Nachmittag ankamen, gabs auch kein Problem einen Platz zu bekommen. Und so sah es aus …

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Wolken, Wind und Sonne – Sylt !

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IMG_6485 Für ein paar Tage sind wir auf meiner Lieblingsinsel , und da es wieder mal sooo schön ist, muss ich euch unbedingt ein paar geknipste Blicke zukommen lassen 🙂 ! Heute waren wir in List am Hafen, wo die grösste „Fischbude“ Sylts von Gosch steht, aber auch Fischer Paul mit seinen ungepulten Krabben „ohne Chemie“ seinen kleinen Stand hat. Dann zog es meinen Mann in die „Austernstube“ wo es diese tollen ,einzigen deutschen, Austern – Sylter Royal- gibt. Allerdings ohne mich, ich hab eine „Hummercremesuppe“( sollte es sein…) gegessen, die aber kein Foto wert war 😦 . Danach gings zum Naturschutzgebiet Ellenbogen, an dessen Spitze das stille Wattenmeer und die offene rauhe Nordsee zusammentreffen, zum Strandspaziergang. Schaut mal, wie schön es da ist !

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Grüsse aus Hamburg

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IMG_6430Auf dem langen Weg in den kurzen Urlaub haben wir ein paar Stunden in Hamburg verbracht : Spaziergang an den Landungsbrücken, Abendessen in der „Bullerei“von Tim Mälzer und Patrick Rüther , und am nächsten Morgen ein Abstecher zum “ Rindermarkt“ in St. Pauli – eine lohnenswerte Adresse zum Einkaufen von Lebensmitteln und Imbiss jeglicher Art. Hab euch ein paar Eindrücke geknipst. Viel Spaß beim Schauen…

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Das Essen in der „Bullerei“ war eine runde Sache : Tomaten/Brotsalat ( leider etwas zu kalt ), Karree vom Ibericoschwein mit Beilagen – absolut köstlich ! Das Überraschungsmenü : grüne Gazpacho, Maishähnchenbrust, Lavendeleis und Schokomousse war auch ein Genuss . Und die Magnum Rieslingsekt hätt ich gerne ausgetrunken 😉 ! Besonders gut hat uns auch die Atmosphäre und das Ambiente gefallen. Wir kommen sicher wieder !

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Dieses Franzbrötchen war das Beste meines -schon ziemlich langen- Lebens !!! Es war noch etwas warm, nicht zu süss mit viel Zimt, der unten etwas mit der Butter karamelisiert war … Ein Gedicht von „Brot und Stulle“ – neben vielen anderen Köstlichkeiten, die sie zu bieten haben.

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Tortillas mit Roastbeef, Paprika, Zwiebel, Käse und Knoblauchsauce

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IMG_6316Bei diesem mexikanisch angehauchten Essen ist „Handarbeit“ gefragt 🙂 ! Die softigen Tortillas sind fertig gekauft, die Füllung schnell gemacht und auch preisgünstig. Nur beim Fleisch – ich nehme Bio Rinderfilet oder Rumpsteak (Hühnchen geht auch ), solltet ihr aus den bekannten Gründen nicht sparen ! Und das Paket Servietten nicht vergessen 😉 !! Übrigens passt auch Guacamole sehr gut dazu. Ein Rezept findet ihr in meinem Post  Quesadillas mit Guacamole .

Zutaten  :

  • pro Person ca. 150 g Fleisch in ganz dünne Scheiben bzw. Streifen geschnitten
  • Rote und gelbe Paprika, in schmale Streifen geschnitten
  • 1 grosse Zwiebel, in dünne Spalten geschnitten
  • Gouda oder Cheddar grob geraspelt
  • soft flour Tortillas ( keine Wraps ! ), nach Packungsanleitung aufgewärmt z.B. von Fuego, pro Person ca. 3-4 Stück -je nach Appetit
  • 2-3 Knoblauchzehen gepresst
  • 200 g Creme fraiche
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Tüte Chili con Carne Gewürz, z.B. von Fuego
  • Olivenöl zum Braten

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Zubereitung   :

Als erstes die Knoblauchsauce aus Creme fraiche, den gepressten Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer zusammenrühren.    Jetzt werden die vorbereiteten Gemüse in heissem Olivenöl in einer unbeschichteten Pfanne ein paar Minuten gebraten, bis sie bissfest gar sind. In einer Schale warm halten.      Dann in dieser Pfanne die Fleischstreifen portionsweise , in wenig Olivenöl, nebeneinander ganz schnell bei hoher Hitze braten. Dazu werden sie wirklich nur in die Pfanne gelegt, nach einer Minute umgedreht und sofort wieder rausgenommen. Etwas salzen und pfeffern. Auch das Fleisch warmhalten. Wenn das ganze Fleisch gebraten ist, die Pfanne bei niedriger Temperatur wieder auf die Platte stellen, das gesamte Fleisch mit Saft hineingeben und mit 2-3 Esslöffeln Chili con Carne Gewürz bestreuen, gut untermischen, 2-3 Minuten ziehen lassen und dann auf eine vorgewärmte Platte geben.  Die restlichen Beilagen zum Fleisch reichen und dann kanns  schon losgehen ( die Servietten griffbereit hinlegen ! ) :     jeweils ein paar Streifen Fleisch, Paprika, Zwiebel mittig auf der Tortilla plazieren und mit Knoblauchsoße und Käse toppen (FOTO- Dank an meine Tochter für die geduldigen Hände 🙂 ).     Die Tortilla erst von unten hochklappen und dann nacheinander die Seiten einklappen.    Guten Appetit  !

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Bauernmarktmeile Nürnberg

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IMG_6404Heute gabs in der Altstadt um den Hauptmarkt , bei schönstem Sommerwetter , mehr als 100 Stände mit frischen, regional erzeugten Lebensmitteln von Hofläden, Brauereien und Brennereien aus ganz Franken und der Oberpfalz zu sehen. Einige Spezialitäten konnte man auch verkosten und bei Brotzeit mit Musik war es möglich eine Pause einzulegen. Hier ein paar geknipste Eindrücke ohne viele Worte – aber hoffentlich Spaß beim Schauen 🙂 !

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Rosige Erdbeermarmelade

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IMG_6302Erdbeeren sind jetzt mein allerliebstes Lieblingsobst und Rosen meine Lieblingsblumen ( da bin ich sicher nicht allein…). Wenn sie auch noch so schön duften , wie mein wunderbar blühendes Einzelexemplar vom letzten Jahr für 7.99 aus dem Supermarkt, sowieso. Beides gemischt als Marmelade ist Sommeraroma pur auf dem Hörnchen ! Und der Duft von Erdbeermarmelade ist ja auch ein Traum. Warum gibts den eigentlich nicht als Parfüm 🙂 ???

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Zutaten :

  • 1,1 kg reife Erdbeeren, gewaschen und geputzt
  • 3 – 4  ungespritzte ! , duftende ! feste Rosenblüten ( ich werde nächstes Mal 4 nehmen , damit das Rosenaroma etwas intensiver ist )
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 El frischer Zitronensaft
  • ausgekochte Marmeladengläser

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Zubereitung    :

Die vorbereiteten Erdbeeren kleinschneiden und in einen passenden Kochtopf geben. Mit dem Gelierzucker vermischen und ca. 2 Stunden Saft ziehen lassen. Zwischendurch immer mal umrühren.      Dann die Rosenblüten vorsichtig kalt abspülen und trocken schütteln, die Blütenblätter abzupfen – wenns auch ziemlich schwerfällt – und mit dem Zitronensaft in die Erdbeeren rühren.    Die sauberen Marmeladengläser bereitstellen.     Jetzt diese duftende Frucht-und Blütenmischung unter Rühren zum Kochen bringen, 4 Minuten leicht sprudelnd kochen lassen und dann sofort in die Gläser randvoll einfüllen, verschliessen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Und sobald die Marmelade ausgekühlt ist, ein schönes Hörnchen damit schmücken und das Aroma geniessen 🙂 !   Noch andere schöne Ideen für Selbstgemachtes gibts im Buch „HOMEMADE“ von GU nachzulesen.

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Spargelsalat in Orangensaft gedünstet, Tomate und Basilikum

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IMG_6263Schnell noch ein kleines Spargelrezept (von J. Lafer) bevor die Saison am 21. Juni vorbei ist. Der Spargel wird kurz in der Pfanne mit Orangensaft und Brühe gedünstet und dann mit einer Vinaigrette , Tomate und Basilikum gemischt.

  • 600 g Spargel, geschält und schräg in 3 cm lange Stücke geschnitten
  • 100 ml Frisch gepresster Orangensaft
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 60 g Butter
  • salz
  • 9 EL Öl
  • 6 EL Weissweinessig z.B. weisser Balsamico
  • 2 El Tomatenwürfel
  • 2 EL Basilikum in Streifen geschnitten
  • Zucker, Pfeffer

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Den vorbereiteten Spargel nass in die heisse Pfanne geben, kurz wenden und dann den Orangensaft und die Fleischbrühe angiessen. Etwas Salz und die Butter dazu und zugedeckt bei milder Hitze ca. 8 Minuten garen. Der Spargel soll noch Biss haben – mal reinpieken. Anschliessend mit einer Schaumkelle aus dem Sud nehmen und in eine geeignete Schüssel legen. Öl und Essig darüber und Tomatenwürfel sowie Basilikumstreifen . Mit einer Prise Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Zum Schluss den Salat vorsichtig mischen und kurz durchziehen lassen. Er schmeckt lauwarm oder schon abgekühlt (aber nicht aus dem Kühlschrank ! ).       Guten Appetit !

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Hähnchenbrust mit Salbei und Bacon

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IMG_6241Ein kleines, schnelles Essen, dem man nicht wirklich ansieht 😉  wie gut es schmeckt … Das  Hähnchenbrustfilet (vom ehemals glücklichen Hähnchen !) wird mit einer Scheibe Bacon umwickelt, und mit einem Salbeiblatt besteckt. Die Soße besteht aus Zwiebel, Knoblauch,Tomaten ( frisch oder Dose ), Weisswein, Hühnerfond-oder Brühe und etwas Creme Fraiche. Während des Schmorens vollendet dann noch Salbei und Bacon den Geschmack und schon gibt es ein saftig-aromatisches Hähnchen mit köstlicher Sauce. Dazu schmeckt frisches Weissbrot, Reis oder eine Nudel.

Zutaten   :

  • pro Person ein BIO Hähnchenbrustfilet, abgespült und trocken getupft
  • je Filet eine dünne Scheibe Bacon
  • je 1 Salbeiblatt
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Olivenöl
  • eine 425 g Dose Tomaten, stückig , oder Fleischtomaten klein gewürfelt
  • etwas Cayenne Pfeffer
  • etwas Hühnerfond oder Brühwürfel
  • ein Glas trockener Weisswein
  • Creme fraiche oder Creme double nach Geschmack

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Zubereitung    :

Die Hähnchenbrustfilets salzen und pfeffern, mittig mit einer Scheibe Bacon umwickeln und die Enden an der Unterseite einschlagen. Das Salbeiblatt an der Oberseite unter den Bacon stecken (siehe Foto). Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die vorbereiteten Filets zuerst auf der Unterseite bei mittlerer Hitze leicht braun anbraten, dann vorsichtig wenden und dabei schauen, dass der Bacon nicht aufreisst. Nach dem Anbraten beider Seiten, die Filets auf einem Teller ablegen und zudecken.    Nun zur Sosse. In derselben Pfanne die Zwiebel und den Knoblauch andünsten, die Tomaten dazugeben , kurz mitbraten und dann mit dem Wein ablöschen. Etwas Hühnerfond dazugiessen, das Ganze aufkochen lassen und ein paar Minuten einkochen lassen. Dann Creme fraiche dazurühren, würzen mit Salz, Pfeffer, Cayenne. Wenn die Sosse fertig ist, die Hähnchenbrustfilets mit dem angesammelten Saft hineinlegen und noch einige Minuten bei mässiger Hitze gar werden lassen. Die Sosse nochmal durchrühren und dann:  Guten Appetit !

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Gänseglück

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IMG_6218Lange habe ich den Wildgänsemann bedauert, weil er wochenlang allein seine Kreise auf dem Valznerweiher ziehen musste. Ich nahm an, seine Frau sei nicht mehr am Leben. Vor ein paar Tagen dann habe ich mich riesig gefreut, ihn als stolzen und wachsamen Vater mit Wildgansfrau und zwei Küken wiederzusehen. Es ist das erste Mal, dass wir hier Wildgänseküken haben ! 🙂

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Gebackener Fenchel mit Tomaten und Oliven

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IMG_6129Fenchel ist ja nicht unbedingt DAS Lieblingsgemüse.Trotzdem – dieses kleine Rezept von J.O. wollte ich schon länger mal probieren, denn die sommerliche Mischung Fenchel, Cocktailtomaten, Oliven mit Knoblauch und Thymian , aromatisiert mit bestem Olivenöl und einem Gläschen Weisswein , im Ofen gebacken hatte es mir angetan. Und das Ergebnis : selbst dem kritischen Mann hats richtig gut geschmeckt und Tochter und mir sowieso 🙂 . Das Gemüse passt z.B. gut zu Gegrilltem , zu Hähnchen oder schmeckt auch pur mit frischem Weissbrot.

Zutaten   :

  • 2 Fenchelknollen
  • ca. 24 Cocktailtomaten, gelb und rot
  • 3 El echte schwarze (nicht geschwärzte) Oliven, entsteint
  • 1 kleine Hand voll frische Thymianblätter
  • 2 oder 3 Frische Knoblauchzehen, geschält in feine Scheiben geschnitten
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl extra vergine
  • 1 Glas trockener Weisswein
  • ein paar kleine Butterstückchen
  • Backblech oder breite Ofenform (das Gemüse soll nebeneinander Platz haben)
  • Kochtopf

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Zubereitung    :

Stiele und Grün der Fenchelknollen abschneiden, zerteilen und auf das Blech oder in die Ofenform legen.    Die Knollen vierteln , die Viertel halbieren und ca. 10 Minuten in kochendem Salzwasser weichkochen.    Den Backofen auf 220° Ober/Unterhitze vorheizen.    Den gegarten Fenchel mit der Schaumkelle aus dem Topf nehmen und in die Ofenform legen.    Wer das braucht, kann jetzt die Cocktailtomaten einstechen , im Fenchelwasser blanchieren und dann die Haut abziehen.   Ich hab die Tomaten ganz in der Form verteilt. Dann noch die Oliven, den Thymian und den Knoblauch drübergeben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und dünn mit Olivenöl beträufeln. Zum Schluss den Wein angiessen, die Butterstückchen darauf verteilen und die Form auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen. Das Fenchelgemüse ungefähr 30 Minuten backen und zwischendurch mal gucken, ob es nicht zu dunkel wird .    Gleich in der Form servieren und ein vollkommen neues Fenchel Geschmackserlebnis geniessen 😉 !

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Berlin, Lichterfelde West – italienisch essen und dann ein Eis !

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IMG_6190Nach dem Besuch des “ Bikinihaus „neulich, sind wir wieder in unserem beschaulichen Lichterfelde gelandet. In der „Trattoria da Remo“ in der Moltkestr. 33 haben wir bei schönstem Wetter im Garten einfach aber schmackhaft italienisch gespeist ( mit Spatzenbegleitung ! ). IMG_6181 IMG_6182 IMG_6186 Anschliessend gabs noch ein Eis im netten Eiscaffe “ Eiskimo “ in der Curtiusstr. 8 beim Bahnhof Lichterfelde West. Dort wird Eis ohne jegliche Zusatzstoffe hergestellt und ist bei Gross und Klein gleichermaßen begehrt. Und falls ihr noch andere Tips rund um leckeres Eis in Berlin braucht, schaut doch mal bei https://berlinissteis.wordpress.com vorbei !IMG_6196 IMG_6202 IMG_6200 IMG_6201

Feiner Mandelkuchen mit Rhabarber / Erdbeer Kompott

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IMG_6119Dieser saftig – aromatische Mandelkuchen ist seit einigen Jahren unser absoluter Frühlingsliebling ( dank e&t ) – vereint er doch gleich zwei der leckersten Öbste, die diese Jahreszeit zu bieten hat : Erdbeeren und Rhabarber im Kompott als fruchtige Zugabe. Dann noch ein Klecks kühle Schlagsahne dazu und der Genuss lässt bestimmt auch bei euch die Maiglöckchen bimmeln 🙂 !  Für gute Laune sorgt auch, dass er schnell und unkompliziert gebacken ist – auch wenn er nochmal so schnell aufgegessen ist 😦   …

Zutaten  :    für den Mandelkuchen

  • 1 Bio Zitrone, Schale gerieben, 6 El Saft ausgepresst
  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 4 Bio Eier Gr. M, getrennt in Eigelb und Eiweiss
  • 200 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 60 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Puderzucker
  • Springform 26′ , gebuttert

für das Kompott   :

  • 800 g Rhabarber, geputzt und schräg in Stücke geschnitten
  • 100 g Zucker
  • 500 g Erdbeeren, geputzt und geviertelt und leicht gezuckert – oder statt Zucker 2-3 EL Erdbeersirup z.B. von MONIN
  • im Originalrezept: 5-6 Basilikumblätter in Streifen geschnitten (ich lass die weg)
  • geschlagene Sahne

Zuerst das Kompott zubereiten.    Dazu in einem Kochtopf den vorbereiteten Rhabarber mit dem Zucker vermischen und 10 Minuten Flüssigkeit ziehen lassen.     Dann den Rhabarber aufkochen und bei milder Hitze weich köcheln. Dabei aufpassen , dass er nicht vollkommen zerfällt. Abkühlen lassen.      Erst kurz vor dem Servieren die Erdbeeren unter das abgekühlte Kompott heben. Für den Kuchen die Butter, 120 g Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers mindestens 8 Minuten schaumig – weiss aufschlagen. Dann die Eigelbe nacheinander in die Buttermasse einrühren ( jedes Eigelb gründlich verrühren , bevor das nächste dazu kommt ! ).    Nun die Eiweisse mit einer Prise Salz halb steif schlagen, die restlichen 50 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und ein schöner Eischnee entstanden ist.       Den Ofen auf 180°Ober/Unterhitze vorheizen.       2 EL Mandeln beiseite stellen. Die restlichen Mandeln, geriebene Zitronenschale, Mehl und Backpulver gut mischen. Diese Mehlmischung dann abwechselnd mit dem Zitronensaft in die Buttermasse einrühren.        Den Eischnee in drei Portionen unter die Masse heben, bis ein ebenmässiger Teig entstanden ist.   IMG_6117 Die gebutterte Springform jetzt mit den restlichen 2 EL geriebenen Mandeln ausstreuen, den Teig einfüllen und den Kuchen auf der 2. Einschubleiste von unten 35 – 40 Minuten backen ( Stäbchenprobe !)     Nach dem Backen den fertigen Kuchen erst 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auskühlen lassen.   Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben . Das Rhabarber / Erdbeerkompott und die geschlagene Sahne dazu reichen und gleich köstlich geniessen ! IMG_6124 IMG_6123

“ Bikinihaus “ Berlin

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IMG_6180Diesmal habe ich aus Berlin ein paar Fotos vom „Bikinihaus“ mitgebracht. Berlins erste Concept Shopping Mall findet man in dem geschichtsträchtigen – schon 1957 eröffneten – Bikinihaus, das dafür vollkommen entkernt und neu konzipiert wurde. Auf 3 Etagen findet man viele Shops ( Einrichtung, besondere internationale Mode , witzige Kleinigkeiten, Bücher und vieles mehr ), Cafes, Restaurants und Snacks. Besonders toll finde ich die offene Architektur und den direkten Blick in den Zoo ( von der Dachterrasse aus kann man den Affen beim Kuscheln zuschauen 🙂 ). Die Lage in der Hardenbergstrasse zwischen dem Zoo und der Gedächtniskirche, gleich am Europacenter ist mitten drin. Gleich dabei auch das neue 25hours Design Hotel – der gesamte Komplex ein sehenswerter Mittelpunkt in der West Berliner City.

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Krabbensalat – frisch und mit viel Grün

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IMG_6074Heute gibts mal wieder eine kleine Idee für was frisches, Leckeres aufs Brot : Krabbensalat. Aber nicht mit viel Mayo bzw. Cocktailsauce sondern in einer frischen, leichten Version mit Gurke und Kräutern. Er ist schnell gemacht und schmeckt besonders gut auf frischem Vollkornbrot oder Brötchen.

ZUTATEN  :

  • Nordseekrabben
  • grüne Gurke, geschält und fein gewürfelt
  • 1-2 Frühlingszwiebel, nur das Weisse fein geschnitten
  • etwas Dill, gehackt
  • etwas Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten
  • etwas Zitronensaft
  • 2-3 El (nur zum Binden) Creme fraiche
  • 1-2 Tl Sahnemerrettich – nach Geschmack
  • Pfeffer und Salz

Alle vorbereiteten Zutaten mischen und kurz ziehen lassen. Und dann  :   Guten Appetit !

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Blaubeer- Bananen Muffins

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IMG_6019Endlich hab ich mein neuestes Backbuch „Let’s bake“ von CYNTHIA BARCOMI ausprobiert und mich nach langem Hin und Her für die Blueberry Banana Muffins entschieden, weil sie so schnell im Ofen und gebacken sind. Aufgegessen sind sie dann auch relativ flott 😉 ! Wie der Name schon verrät, enthalten sie frische Blaubeeren und Banane, was ich in dieser Kombination so auch noch nicht kannte. Das Ergebnis war ein fruchtiger, saftiger und fluffiger Muffin. Da ich mich beim ersten Mal vollkommen an das Rezept halte , hier also das Originalrezept von C.B.

ZUTATEN   für eine 12 er Muffinform   :

  • 125 g Weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier , Gr. M
  • 125 ml Buttermilch
  • abgeriebene Schale einer Bio- Zitrone
  • 1 reife Banane ( ca.150 ml Bananenpürree )
  • 320 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL Zimt

ZUBEREITUNG     :

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Die Muffinform ausbuttern.  Ofen auf 190° vorheizen.      Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und jedes ausgiebig verrühren. dann die Buttermilch und die Zitronenschale einrühren.    Jetzt die Banane in einer Schale mit einer Gabel oder dem Pürierstab  zu einem feinen Brei zerdrücken bzw. pürieren. Es dürfen keine Stücke mehr zu sehen sein !      Anschliessend die Banane zu den flüssigen Zutaten rühren.      Mehl, Natron, Backpulver , Salz und Zimt gut miteinander vermischen und diese Mischung mit einem Holzlöffel oder Teigschaber mit den anderen Zutaten verbinden. Nicht richtig rühren , eher zügig unterheben! Die Blaubeeren auch dazu und kurz untermischen. Ein paar unverrührte Mehlnester sind ein gutes Zeichen !    Jetzt den Teig auf  die Muffinförmchen verteilen und ca. 18 Minuten backen ( Angaben für euren Ofen beachten ) . Gartest zB. mit einem Zahnstocher machen.     Kurz etwas auskühlen lassen , dann aus der Form nehmen und gleich mal kosten.  Uns haben sie allerdings ganz ausgekühlt besser geschmeckt… IMG_6032 IMG_6031 IMG_6050 IMG_6052

Auberginen Auflauf

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IMG_5968Dieser Auflauf von gebratenen Auberginen mit frisch gemachter, Basilikum würziger Tomatensauce, geschichtet und überbacken mit Parmesan und Mozzarella schmeckt fast wie die Parmigiana , die ich vor langer Zeit in einer Trattoria in Bologna gegessen habe , wo ich damals fast ein ganzes Jahr verbracht habe . Dort habe ich immer (!) köstlich essen können- handgemachte Tortellini al ragu , Piadina mit wunderbarem Parmaschinken, unzählige verschiedene Panini in den Paninotheken in Bologna, geschmorte Kaninchen, Risotto mit Trüffeln usw. Es war schlichtweg das Schlaraffenland ! Aber zurück zum Auberginenauflauf, der zwar ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, aber dann mit frischem Weissbrot (und eventuell einem Glas Rotwein ) genossen, den Besuch des Lieblingsitalieners dieses Mal überflüssig macht 😉 !

ZUTATEN    :     für die Sosse

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  • 1 kg San Marzano Tomaten oder Fleischtomaten oder 1 Dose 425g geschälte Tomaten – die frischen Tomaten in kleine Stücke geschnitten
  • 100 g Zwiebeln, feingehackt
  • 2-3 Zehen frischer Knoblauch, feingehackt
  • eine volle Hand Basilikumblätter, gehackt
  • 5 EL Olivenöl extra vergine
  • Salz, Zucker, Cayenne Pfeffer
  • Topf, Pfanne, Auflaufform, Schüssel

Das Olivenöl im Topf erhitzen und darin die Zwiebel und den Knoblauch glasig dünsten. Dann die Tomaten dazugeben, umrühren, einmal aufkochen und mit Salz, Zucker und Cayenne würzen.    Im offenen Topf bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten dick einkochen lassen – dabei immer wieder umrühren.     Gegen Ende der Kochzeit das Basilikum unterrühren.    Achtung ! Wenn man die Sosse nicht geduldig genug einkocht, sieht es etwas zu flüssig aus – wie bei mir auf dem letzten Foto 😉 !      Den Ofen auf 200 ° Ober/ Unterhitze vorheizen.

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  • 1 kg Auberginen, ohne Stielansatz längs in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 300 g Mozzarella, gewürfelt
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl zum Braten
  • Salz

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IMG_6009Die Auberginenscheiben in heissem Olivenöl in der Pfanne von beiden Seiten braun anbraten und salzen. Auf einen Teller nebeneinander legen.   Die Käsesorten in einer Schüssel mischen.   Nun die Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und abwechselnd Auberginen, Tomatensosse und Käsemischung schichten. Die letzte Schicht sollte Käse sein.    Der Auflauf wird jetzt für ca. 40 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten im Ofen gebacken.   Jetzt schon mal den Wein -oder das Wasser- bereitstellen und das frische Weissbrot schneiden.  Und dann :   Buon Appetito !

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Spargel mit Kartoffeln, zerlassener Butter, Frühlingszwiebel und Bärlauch

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IMG_5975Endlich ist wieder Spargelzeit ! Und da wir alle ihn sehr gerne essen und hier in Franken direkt an der Quelle wohnen, gibts ihn ca. alle 3 Wochen in grossen Mengen. Heute wieder ziemlich klassisch : mit neuen Kartoffeln, zerlassener Butter und ausnahmsweise mit gehacktem Bärlauch und geschnittenen Frühlingszwiebeln, da der obligatorische Schnittlauch alle war. Aber beides passt auch sehr gut zum Spargel. Als Variante wäre auch noch Spargel „polnisch“ zu empfehlen. Das sind geröstete Semmelbrösel , hartgekochtes Ei gehackt und gehackte Petersilie in zerlassener Butter. Oder natürlich mit einer Sauce Hollandaise. Oder mit Parmesan überbacken, oder als Salat ( den mach ich wenn ein paar Stangen übrig sind ). Es gibt noch unendlich viele Möglichkeiten dieses königliche Gemüse zuzubereiten ! Für die heutige klassische Zubereitung, die gleichzeitig auch die schnellste ist, benötigt ihr folgende Zutaten :

  • pro Person 500g frischen,weissen Spargel (er muss beim Aneianderstossen quietschen, der Anschnitt muss weiss sein und nicht trocken )
  • neue Kartoffeln
  • Schnittlauch, Frühlingszwiebeln und/oder Bärlauch in Röllchen bzw. gehackt
  • 250 g Butter
  • ca.2 Tl Salz, 3 TL Zucker (abhängig von der Wassermenge)
  • ein kleines Stück Butter fürs Kochwasser
  • einen guten, scharfen Sparschäler ( z.B. von Ritter )
  • einen grossen Topf
  • Schaumkelle
  • kleine Pfanne
  • eine Platte für den Spargel, Schälchen für die grünen Zutaten

Zubereitung   :

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IMG_5985 Zuerst den Spargel schälen, wobei man kurz unterhalb der gelblichen Spitze ansetzt und zum Ende hin schält. Darauf achten, dass die Schälbahnen eng aneinander liegen, sonst bleibt ein Streifen Schale übrig. Wo geschält wurde ist der Spargel feucht ( im Idealfall 😉 ). Vom Anschnitt ein dünne Scheibe abschneiden.   Das Spargelwasser aufsetzen und zwar mit Salz, Zucker und einem Stückchen Butter, dann zum Kochen bringen.   Kartoffeln schälen und kochen.     Wenn das Spargelwasser kocht, den Spargel hineingeben und einmal aufblubbern lassen, dann die Temperatur etwas runterschalten, denn der Spargel soll nicht richtig kochen, sondern in nur ungefähr 20 Minuten garziehen. Er sollte noch etwas Biss haben – zur Kontolle mal reinstechen.   Während der Spargel gart, die Butter in einer Pfanne zerlassen und in ein Schälchen umfüllen. Die grünen Zutaten ebenfalls bereitstellen.   Zum Schluss den Spargel mit der Schaumkelle aus dem Topf nehmen und auf der ( vorgewärmten ) Platte anrichten.    Guten Appetit !

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Spargelsalat    mit Frühlingszwiebel, Pfeffer, Salz und Vinaigrette aus Rapsöl und Kräuteressig

Spargelsalat mit Frühlingszwiebel in einer Vinaigrette aus Rapsöl , Kräuteressig, Pfeffer und Salz

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Rhabarber – Mascarponecreme – Cantuccini Knusper Schichtdessert

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IMG_5916Rhabarber ist für mich d a s Frühlingsobst überhaupt und ist auch verbunden mit einer Kindheitserinnerung, als wir ihn noch selbst im Garten ernten konnten. Meistens mach ich das Kompott pur, aber jetzt mal in Kombination mit Mascarpone/ Joghurt/ Sahne Creme und Cantuccini Bröseln abwechselnd geschichtet, wobei der Rhabarber in einer Mischung aus frisch gepresstem Orangensaft und Himbeer / Johannisbeergelee gedünstet wird. Finde schon, dass diese kleine Ergänzung dem Kompottverzehr durchaus eine -zwar kalorienträchtige- aber doch nicht gerade unleckere Note verleiht 😉  – wenn ihr versteht, was ich damit sagen will 🙂 …

Falls ihr es mal ausprobieren wollt, braucht ihr

für das Kompott

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  • IMG_5923500 g Rhabarber, gewaschen und geputzt, in mundgrechte Stücke geschnitten
  • 80 ml frisch gepressten Orangensaft
  • 200 g Himbeer/ Johannisbeer Gelee
  • 2 – 3 gehäufte EL Zucker

In einem Kochtopf den Saft mit Gelee und Zucker aufkochen und rühren bis sich alles aufgelöst hat. Dann die Rhabarberstücke dazugeben und bei mittlerer Hitze köcheln bis sie weich, aber nicht ganz zerfallen sind. Mit einer Schaumkelle den Rhabarber aus dem Topf fischen und in einer Schüssel beiseite stellen. Den Sud bei hoher Hitze ungefähr zu 2/3 einkochen (sodass nur noch ca.1/3 übrig ist ) und anschliessend über das Kompott geben. Ganz auskühlen lassen.

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  • 250 g Mascarpone
  • ein Becher Rahmjoghurt
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml geschlagene Sahne, mit etwas Vanillezucker
  • 2 TL geriebene Orangenschale einer Bio Orange
  • ausserdem :       150 g zerbröselte Cantuccini
  • eine Glasschüssel

IMG_5934 IMG_5937 Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker und der Orangenschale glattrühren. Dann die geschlagene Sahne unterheben.          Wenn das Kompott richtig ausgekühlt ist, kann geschichtet werden.      Dazu das Rhabarberkompott, die Creme und die Brösel abwechselnd und wie es euch gefällt in die Glasschüssel schichten. Noch ein paar Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen und dann gleich geniessen- solange die Brösel noch knuspern.

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Bärlauch – Faltenbrot

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IMG_5877Dieses -wie ich finde- auch optisch leckere Brot ist mir auf http://www.ninas-kleiner-food.blog.de ins Auge gesprungen. Eigentlich hab ich das Backen nicht erfunden, aber manchmal muss es einfach sein- wie bei diesem Brot. Es ist aus Hefeteig mit Bärlauchbutter bestrichen und kam auch deswegen jetzt genau richtig, denn meine freundliche Freundin hatte mir selbstgepflügten Bärlauch geschenkt 🙂 ! Auch die Falten in die der Hefeteig gelegt wird, finde ich sehr dekorativ – ausnahmsweise, denn Falten find ich ja sonst nicht so toll 😉 …Jedenfalls ist dieses würzige Brot die ideale Beilage für Gegrilltes oder ein Hingucker auf einem Buffet . Ausser mit Bärlauchbutter könnte man das Brot z.B. auch mit Kräuterbutter, Olivenpaste , Tomatenbutter , Pesto oder Ähnlichem füllen .

  • 600 g Weizenmehl 550
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Zucker
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 2 TL Salz
  • 20 g frischen Bärlauch ohne Stiele, gewaschen und feingehackt
  • 120 g weiche Butter
  • 1/2 – 3/4 TL Salz
  • Springform 26 cm für einen Brotkranz

Das lauwarme Wasser in eine kleine Schüssel geben und darin die zerbröckelte frische Hefe und den Zucker unter Rühren auflösen.         Das Mehl in eine grosse Schüssel schütten, das Salz untermischen und das Öl dazugeben, dann auch die angerührte Hefeflüssigkeit. Alles entweder mit den Knethaken des Handrührers, mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten, elastischen Teig kneten.   Zur Kugel formen und in der Schüssel abgedeckt an einem warmen Platz mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.      Inzwischen die weiche Butter mit dem Salz und dem feingehackten Bärlauch gründlich verrühren. Die Springform fetten.      Nach der Gehzeit den Teig nochmal kurz kneten und dann auf der wenig bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ca. 30 x 40 ausrollen.   Nun mit der Bärlauchbutter gleichmässig bestreichen und an der langen Seite entlang die Teigplatte in ca. 5 cm breite Streifen schneiden ( siehe Foto ). Jeder Streifen wird jetzt wie eine Zieharmonika gefaltet und senkrecht -mit der Butterseite nach innen- in die Form gestellt ( siehe Foto ). Bei mir war ein Streifen übrig, den ich zur Schnecke gerollt, in die Mitte gesetzt hab.    Die Form abgedeckt nochmal mindestens 20 Minuten stehen lassen.   Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.     Zum Schluss die Form auf ein Backblech in den Ofen stellen, da etwas Butter auslaufen kann , und das Brot 25 – 30 Minuten backen. Es sollte nicht zu dunkel werden -bei mir leider passiert-.       Und dann gleich, wenn es noch etwas lauwarm ist,  kosten oder auch ganz aufessen 😉 !        Guten Appetit !

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Urlaubstip : Guernsey und Herm

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IMG_5829Habt ihr schon euren nächsten Urlaub gebucht , mal eine Woche Zeit zum Ausspannen und wisst ihr noch nicht genau wohin ? Hätte da eine kleine Idee für Meer, England, Insel, Natur und Wander Begeisterte : Die Inseln Guernsey und Herm , die im Ärmelkanal vor der französischen Küste liegen . Zu diesen beiden Inseln gehören auch noch Jersey ( das ist die grösste und auch sehr schön), Sark und Alderney, von denen ich aber keine Fotos habe.       Hier möchte ich euch ein paar unserer Eindrücke von Guernsey zeigen, denn dort kann man auch zur Hauptreisezeit ruhige Wanderungen auf den teilweise ziemlich steilen Küstenpfaden unternehmen , die vielen Buchten   besuchen – am besten mit dem Bus rund um die Insel fahren oder nach einer kleinen Bootsfahrt auf dem benachbarten autofreien Inselchen Herm fast allein auf dem feinen , weissen Sandstrand im klaren Wasser die vielen bunten Muscheln bewundern, den Wanderwegen durch die Felder folgen und den Blick auf das Meer geniessen. Es gibt auch täglich Schiffsverbindungen von St.Peter Port zu den anderen Inseln.- Der riesige Gezeitenunterschied von 14 Metern auf den Inseln ist eine Besonderheit, die zu ausgedehnten Strandspaziergängen einlädt und die teils üppige Vegetation, bedingt durch das milde Klima des Golfstroms ist das Richtige für Naturliebhaber. In den Restaurants kann man natürlich frischen Fisch geniessen und eine leicht französisch angehauchte Küche – allerdings nicht sooo preiswert. Die Hauptstadt auf Guernsey ist St.Peter Port mit kleinen Gassen und einigen hübschen Restaurants und Geschäften und ohne Touristen- Halligalli. Schaut einfach mal – vielleicht gefällts euch ja…Die letzten beiden Fotos zeigen die Terrasse unseres Hotels in Fermain Valley und einen Blick in den exotisch bepflanzten Garten. Viel Spaß beim Schauen ! Übrigens – das Blau ist echt- die Fotos sind nicht bearbeitet 😉 !

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Soleier nach einem alten Berliner Rezept

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IMG_5758Jedes Jahr zu Ostern gibt es bei uns Soleier . Das wäre nichts Besonderes, wäre es nicht der Herr des Hauses, der diese Spezialität zubereitet, denn sonst ist die Küche ja eher nicht sein Tätigkeitsbereich…Muss ja auch nicht- die Familie freut sich jedenfalls wie die Osterhasen, wenn sie die eingelegten Eier nach 2-3 Tagen Ruhezeit endlich verspeisen dürfen. Die genaue Anleitung bekommt ihr jetzt direkt aus meinem alten, kleinen Kochbuch „Die Berliner Küche – Essen und Trinken wie es die Berliner lieben “ von 1985. IMG_5762 IMG_5748 IMG_5740

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IMG_5771 IMG_5775Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch Lust diese besondere , deftige Art des Eierverzehrs noch für die Ostertage oder auch ein grösseres Frühstück vorzubereiten.    Viel Spaß dabei und ein harmonisches Osterfest für euch !

Focaccia mit Rosmarin

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IMG_5693Das war mein erster Versuch, Focaccia selber zu backen( jetzt sind bestimmt einige von euch Superbäckern belustigt… 😉 ) , wobei ich eine ganz genaue Vorstellung hatte, wie es sein sollte : innen saftig, fluffig mit zart knuspriger Kruste. Nach der Lektüre etlicher Rezepte und der Betrachtung ebenso vieler , dazu passender Fotos, entschied ich mich mal wieder für Jamie Oliver. Statt Trockenhefe hatte ich frische Hefe und statt einer Mehl / Hartweizenmischung nahm ich nur Mehl. Das Ergenbnis konnte sich sehen bzw. schmecken lassen, als es noch lauwarm mit einigen italienischen Kleinigkeiten verzehrt wurde. Allerdings am nächsten Tag musste ich die Focaccia nochmal aufbacken, denn kalt war sie nicht mehr soo lecker. Bestimmt geht es noch viel besser z.B. wenn ich mich mal ganz nach dem Rezept richte 😉 und ich hoffe auch sehr, dass ihr mir vielleicht noch entscheidende Tips geben könnt, wie meine Focaccia noch fluffiger werden kann.

  • 500 g Mehl 550 ( bei J.O. 400 g Mehl , 100 g Hartweizen )
  • 1/2 Würfel frische Hefe  ( 1 Päckchen Trockenhefe )
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 EL Zucker
  • 1/2 EL Salz
  • Olivenöl , etwas Wasser
  • 3-4 Zweige frischer Rosmarin, grob gehackt
  • Salz zum Bestreuen
  • Backpapier

In einer grossen Schüssel das Mehl mit dem Salz mischen. In einer zweiten Schüssel die zerkrümelte Hefe mit dem Zucker und dem lauwarmen Wasser gründlich verrühren. Diese Mischung gehen lassen , bis sich Blasen zeigen. Wenn das der Fall ist, die Hefemischung zum Mehl geben und gut mischen. Auch einen guten Schuss Olivenöl dazugeben, und den Teig dann auf der etwas bemehlten Arbeitsfläche richtig gut durchkneten, bis er schön geschmeidig- elastisch wird.    Eine Schüssel mit Olivenöl auspinseln , die Teigkugel hineinlegen, mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Tuch zudecken und für mindestens 1 Stunde an einem warmen Platz ohne Zugluft gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.      In der Zwischenzeit den Rosmarin hacken und mit Salz mischen , Olivenöl und Wasser zum Beträufeln bereitstellen.    Wenn der Teig schön aufgegangen ist , auf der Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten, auf ca. 30×30 cm ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen . Jetzt  mit dem Daumen Dellen in die Teigfläche drücken und dahinein und über die ganze Fläche gleichmäßig die Rosmarin / Salzmischung streuen und Olivenöl träufeln.   Nochmal zudecken und eine weitere Stunde gehen lassen.     Den Ofen auf 220° Ober / Unterhitze  vorheizen.      Die Focaccia mit lauwarmem Wasser besprenkeln und in der Mitte des Ofens ca. 20 Minuten backen.  Sie sollte nicht zu braun werden !  Am Besten noch lauwarm mit allerlei Gemüse, Schinken, Salami , Caprese und leckeren Aufstrichen geniessen.   Guten Appetit !

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  • Olivenöl

Gebratener Steinbeisser mit Zucchini / Tomaten Gemüse und Knoblauch-Rosmarin Kartoffelstampf

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IMG_5719 Mit diesem langen Titel für dieses unkomplizierte Gericht ist schon fast alles gesagt, was ihr über die Zutaten wissen müsst 😉 ! Die Zubereitung ist denkbar einfach, aber der Geschmack des Steinbeissers mit dem sommerlich gekräuterten Gemüse ist doch schon ziemlich fein.

ZUTATEN    :

  • Steinbeisserfilet, gesäubert, mit Zitronensaft beträufelt , gepfeffert und gesalzen,  etwas Instantmehl ( das klumpt nicht ), Olivenöl, ein Stück Butter
  • für den Kartoffelstampf  :  6 grosse vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält und   grobgewürfelt,   2- 3 grosse, frische Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten;    2-3 Zweige frischer Rosmarin, grob gehackt, Salz,  ca. 6 EL Olivenöl extra vergine
  • für das Gemüse  :  4 mittlere Zucchini, gewürfelt ;  ein paar Cherrytomaten, evtl. halbiert;  frisches Basilikum, in Streifen geschnitten, Pfeffer, Salz ,  Olivenöl zum Braten

ZUBEREITUNG   :      Zuerst die Kartoffeln in Salzwasser aufsetzen.    Während sie im geschlossenen Topf weichkochen, in eine kleine Pfanne das Olivenöl , die Knoblauchscheiben , Rosmarin und etwas Salz geben und auf kleiner Hitze langsam erwärmen.   Das Wasser der  weichgekochten Kartoffeln abgiessen und diese im Topf mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.    Die Temperatur der Pfanne erhöhen, sodass der Knoblauch und der Rosmarin kurz ( ! ) richtig heiss werden. Dann sofort das Öl über die gestampften Kartoffeln geben und mit einem Köchlöffel zügig , aber locker, unterrühren. Deckel drauf, damit es warm bleibt und beiseite stellen.   In einer Pfanne das Olivenöl gut erhitzen und darin die Zucchiniwürfel unter Zugabe von etwas Salz, schnell von allen Seiten braten. Wenn sie leicht gebräunt sind, die Platte ausschalten, die Tomaten dazugeben und kurz warm werden lassen- sie sollten nicht ganz zerfallen. Die Pfanne beiseite stellen.   Nun in einer beschichteten , erhitzten Pfanne das Olivenöl mit der Butter zerlassen, den Steinbeisser im Instantmehl wälzen, abklopfen und auf jeder Seite ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Er sollte leicht Farbe angenommen haben.    Zum Schluss das geschnittene Basilikum und etwas frischen Pfeffer zu dem Gemüse geben und dann alles schön anrichten.     Guten Appetit ! IMG_5718 IMG_5720 IMG_5722

Bärlauch Frischkäsecreme

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IMG_5703Endlich wieder Bärlauch !!! Hier eine frühlingsfrische, klitzekleine und schnelle Idee fürs kalte Abendbrot-oder Brötchen mit diesem köstlichen Kraut ( ? – mir fällt kein besseres Wort ein ) : Bärlauchcreme . Ihr braucht dazu  :

  • ein Bund Bärlauch , feingehackt, natürlich ohne Stiele !
  • 175 g Frischkäse
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 2 – 3 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Ich hab dieses Mal den Bärlauch in Streifen geschnitten und dann alles zusammen in den Mixer gepackt. Geht auch – siehe Foto

Als erstes den Frischkäse mit der Creme Fraiche, Zitronensaft, Pfeffer und Salz gut verrühren und mal abschmecken. Dann den kleingehackten Bärlauch druntermischen und schon habt ihr einen frischen, feinen Brotaufstrich !   Schönen Frühling noch 🙂 !! IMG_5705

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Zwetschgenbavesen / Reiche Ritter

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IMG_5672Wer hat nicht mal ein paar – nicht mehr ganz frische – Brötchen oder Weissbrotscheiben zuhause und möchte diese lecker verwerten ?? Hier ist eine alte – und wie ich finde köstlich süsse – Idee dazu : Zwetschgen Bavesen – man kann auch Reiche Ritter dazu sagen, eine Variante der Armen Ritter ( auch French Toast genannt ), die mit Pflaumenmus gefüllt, ebenso in Eiermilch gebadet werden , paniert und in heissem Butterschmalz ausgebacken werden. Zum Schluss noch mit Zimtzucker bestreuen und dazu einen Klecks Creme Fraiche mit Pflaumenmus verrührt geniessen. Diese armen, alten Brötchen bekommen eine ganz neue Daseinsberechtigung 😉 !                     Zutaten  :

  • Brötchen in etwas dickere Scheiben geschnitten , Weissbrot oder Toastbrot – nicht mehr ganz frisch
  • ca. 250 ml kalte Milch
  • 3 Eier Gr. M
  • 2 Tütchen Vanillezucker
  • etwas geriebene Bio-Zitronenschale ( hatte ich leider nicht, passt aber bestimmt gut)
  • ein Glas Pflaumenmus z. B. von Schwartau – oder sogar selbstgemacht ?
  • Semmelbrösel – selbstgemacht aus altem Weissbrot oder vom Bäcker- kein Paniermehl aus der Packung !
  • ca. 80 g Butterschmalz zum Ausbacken
  • Zimtzucker
  • 150 g Creme fraiche
  • 2-3 El Pflaumenmus
  • 2 flache Schalen , eine beschichtete Pfanne, Küchenrolle

Zubereitung  : Zuerst die Milch mit den Eiern dem Vanillezucker und der geriebenen Zitronenschale gründlich verquirlen und in eine flache Form giessen. Dann die Hälfte der Brötchen- oder Weissbrotscheiben dick mit Pflaumenmus bestreichen, jeweils eine unbestrichene Scheibe draufsetzen und etwas andrücken. Diese „Sandwiches “ nacheinander für einige Minuten von beiden Seiten in der Eiermilch baden, bis sie vollgesogen und ganz weich sind.     Jetzt schon mal die Creme fraiche mit dem Pflaumenmus verrühren und beiseite stellen.    In einer zweiten flachen Schale die Semmelbrösel verteilen.   Die Pfanne mit reichlich Butterschmalz bei mittlerer Hitze erwärmen. Nicht zu heiss werden lassen, sonst verbrennen die Semmelbrösel zu schnell und die Bavesen backen nicht richtig.    Nun die Bavesen in den Semmelbröseln wenden und gleich im heissen Butterschmalz von beiden Seiten backen. Herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.   Am Besten noch warm dick mit Zimtzucker bestreuen, dazu die Pflaumencremefraiche reichen und dann:     mmmhhh ! IMG_5674 IMG_5675 IMG_5676 IMG_5678 IMG_5679 IMG_5684 IMG_5685

Spaghetti mit Olivenöl, Knoblauch, Chili und Petersilie

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IMG_5656Fast nichts im Kühlschrank, aber Appetit auf Knoblauch mit Nudeln 😉 ? Dann her mit schnell gemachten Spaghetti Aglio e Olio ( so heissts in Italien, kennt ihr bestimmt alle ). Die Zutaten – falls sie nicht anwesend sein sollten- sind sehr übersichtlich und schnell gekauft, die Zubereitung fix, aber der Geschmack sommerlich, würzig und einfach lecker ! Noch etwas Salat dazu und schon is(s)t man glücklich 🙂 ! Zutaten :

  • 500 g Spaghetti oder Linguine
  • ca.eine halbe Knolle ! frischer Knoblauch, die Zehen in dünne Scheibchen geschnitten
  • eine grosse, rote Chilischote , kleingehackt- oder getrockneter Chili nach Geschmack
  • 2 El gehackte, frische Petersilie
  • gutes Olivenöl , ca. 80 ml oder mehr
  • Salz
  • frisch geriebener Parmesan zum Draufstreuen

Zubereitung  : Zuerst das Olivenöl in eine kleine , kalte Pfanne geben, wobei der Boden  ca. einen knappen halben Zentimeter bedeckt sein sollte. Jetzt die Knoblauchscheiben und die gehackte Chili dazu geben, etwas salzen und die Herdplatte auf kleiner Hitze erwärmen, sodass das Öl die Aromen langsam annehmen kann.      Schon mal das Nudelwasser aufsetzen und dann die Nudeln al dente kochen.    Nun die Hitze für die Pfanne etwas erhöhen und das Öl langsam richtig heiss werden lassen.   Unbedingt aufpassen, dass der Knoblauch nicht braun wird !   Jetzt die gehackte Petersilie dazugeben und kurz mit erhitzen. Die Pfanne beiseite ziehen.   Die fertigen Nudeln in ein Sieb abgiessen, zurück in den Topf schütten und sofort das Knoblauch-Chili- Petersilien Öl draufgeben und alles gut untermischen.    Mit dem Parmesan servieren und zum Essen ein Schlückchen italienischen Wein geniessen ( oder Wasser 😉 ) !    Buon Appetito ! IMG_5660 IMG_5664 IMG_5666 IMG_5670

Pikanter Curryreis mit Gemüse und Hähnchenbrust

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IMG_5560Reisreste sind ja sowieso kein Problem, da vielseitig verwendbar. Diese Variante ist etwas asiatisch angehaucht mit frischer Ananas, roter Paprika, Zuckererbsen, Frühlingszwiebeln, und Hähnchenbrust im Wok gebraten. Gewürzt hab ich mit Curry, frischer Chilischote, etwas frischem Knoblauch, Indischer Gewürzmischung und einem Löffel Ketjap Manis, was leider die wunderbare gelbe Curry- Farbe des Reisgerichtes beseitigte 😦 . Also wer Reisreste hat , Curry mag , aber nicht viel Zeit zum Kochen hat : mal Ausprobieren ! Und wie so oft sind ja die Zutaten und das Würzen nur als Anregung gedacht…

  • ca. 300 g Bio Hähnchenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten, gesalzen und gepfeffert
  • eine kleine frische Ananas (unbedingt frisch !- Dose schmeckt nicht wirklich), in Stückchen geschnitten
  • Zuckererbsen, in Stücke geschnitten
  • 1 grosse, rote Paprikaschote, auch in Stücken
  • 3 grosse Frühlingszwiebeln ( Schloten ), in schmalen Stücken
  • 1 grosse , frische Knoblauchzehe, gehackt
  • 2 frische, rote Chilischoten , gehackt
  • ca. 400 g gekochter Reis
  • Sojaöl
  • etwas Hühnerbrühe aus dem Glas
  • Curry Anapurna vom Alten Gewürzamt oder Ähnlichen, ca. 1 geh. Esslöffel
  • Ketjap Manis, ca. 2 TL
  • Indische Gewürzmischung von Fuchs, 1- 2 TL
  • Wok, grosse Schüssel, 2 Pfannenwender, Schaumkelle

Zubereitung : Alle Zutaten vorbereiten und griffbereit hinstellen. 3 Esslöffel Sojaöl in den heissen Wok geben , heiss werden lassen und durch Schwenken verteilen. Als Erstes die Hähnchenstücke, unter Wenden mit den zwei Pfannenwendern , hellbraun braten, kurz vor dem Rausnehmen Chili und Knoblauch eine Minute mitbraten. Alles mit der Schaumkelle in die Schüssel befördern . Dann die Gemüse nacheinander auch schnell im Wok von allen Seiten anbraten ( die Ananas mit Saft als letztes ! ). Die Hitze runterschalten und alle gebratenen Zutaten wieder in den Wok geben, mit ca. 150 ml Hühnerbrühe ablöschen, mit Curry und den anderen Gewürzen nach Geschmack würzen, alles gut mischen und dann den Reis dazugeben. Jetzt den Deckel auflegen und  das ganze fünf Minuten durchziehen lassen. Nochmal kosten, ob es auch wirklich schmeckt und dann im Wok servieren.        Guten Appetit ! IMG_5565 IMG_5566 IMG_5568 IMG_5569 IMG_5571

Rinderschmorbraten mit Rosmarin und Steinpilzsauce

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IMG_5579Dieser Rinderbraten ist ein wunderbar aromatisches Sonntagsessen, dass sich fast von allein macht. Wichtig ist das richtige Stück vom Rind , damit der Braten saftig wird. Ich nehme deshalb gerne die mürbe Rippe – auch hohe Rippe oder Hals genannt. Sie ist etwas durchwachsen, gewinnt also nicht den Schönheitspreis der mageren Sorte 😉 , aber der Geschmack ist eben besonders gut. Die Sosse besteht aus Rotwein, getrockneten Steinpilzen, Zwiebel und einem Schuss Sahne. Dazu hatten wir grüne Bohnen und Kartoffeln.

  • 1,5 kg mürbe Rippe (hohe Rippe , Hals ), ein möglichst hohes Stück, nicht zu fett
  • 2 Stiele frischen Rosmarin ( getrockneter geht garnicht ! )
  • 40 g getrocknete Steinpilze
  • 1 grosse Zwiebel, fein gehackt
  • 1 grosse, frische Knoblauchzehe, ungeschält
  • 150 ml Rotwein
  • ca. 100 ml Sahne
  • 3 El Olivenöl
  • 50 g Butter
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • einen grossen Schmortopf

Zuerst die Pilze in 1/4 l warmem Wasser 1/2 Stunde einweichen.  Dann das zimmerwarme Fleisch abwaschen, mit Küchenrolle abtrocknen.    Nun die Rosmarinnadeln ( Menge nach Geschmack ) abzupfen und immer 2-3 in einen , mit einem scharfen Messer gestochenen, waagerechten Stichkanal ( hört sich ja brutal an… 😉 ) , tief einstecken. Das macht man rundum, sodass der Braten an einigen Stellen mit Rosmarinnadeln sozusagen gespickt ist.    Dann wird gesalzen und gepfeffert.  Das Öl und die Butter im heissen Schmortopf erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten.   Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren.   Die Zwiebeln dazugeben und rühren bis sie leicht gebräunt sind. Die Knoblauchzehe  und die abgezupften Stiele vom Rosmarin auch dazu.    Nun mit dem Rotwein ablöschen, alles gut umrühren, kurz aufkochen und den Deckel auflegen.    Die Temperatur auf kleine Hitze schalten-  es soll nur etwas blubbern.   Nach 30 Minuten die eingeweichten Steinpilze mit dem (durch Küchenrolle gesiebten) Einweichwasser zum Braten geben.   Deckel wieder auflegen und für eine weitere gute Stunde schmoren.  Zwischendurch mal schauen , den Braten drehen und umrühren.  Genug Zeit für die Beilagen… Nach der angegebenen  Schmorzeit mal in das Fleisch pieken, ob es schon butterweich ist . Wenn ja, kann es rausgenommen, unter Alufolie warmgehalten werden (eventuell im leicht warmen Ofen ) bis die Sosse fertig ist.     Für die Sosse gibts zwei Vorschläge :   Entweder Sahne reinrühren , etwas einkochen, nochmal abschmecken, nachwürzen und dann mit dem Schneidstab pürieren. Diese Version schmeckt sehr intensiv nach Pilzen und ist schön sämig.    Oder :   Die Sahne einrühren, bis zur gewünschten Konsistenz einkochen und dann nachwürzen.  Die Pilze bleiben ganz und es sieht auch lecker aus. So habe ich es dieses Mal gemacht.         Auf jeden Fall guten Appetit  !!

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Frühlingsanfang

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IMG_5576Heute beginnt der Frühling… Wenn die Sonne mal scheint, kann man schon merken, dass sie ein kleines bisschen wärmt, morgens zwitschern wieder die Vögel, hier und da spriesst schon mal ein grünes Hälmchen, die Enten auf dem Weiher balzen um die Wette , es ist schon viel länger hell und man kann endlich wieder Blumentöpfe mit blühenden Blumen bepflanzen ! Wie schön !

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Ein paar Meter Berlin Mitte

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DSC04192Am Samstag waren wir kurz in Berlin Mitte und sind vom Checkpoint Charlie ( Menschenmassen und unechte Taubstumme, die -aber nicht unter 10 Euro !- angeblich für eine Schule sammeln… ) in der Friedrichstrasse und am Gendarmenmarkt vorbei zum Kulturkaufhaus Dussmann ( unbedingt aufsuchen und Zeit mitbringen ! ) gelaufen. Auf dem Weg dorthin und wieder zurück hab ich ein paar Mal geknipst. Das Restaurant , in dem wir mittags gegessen haben, ist aufgrund der ausgestellten Malerei und Skulpturen sehr sehenswert. Es vermittelt eine schöne Atmosphäre- gemischt aus alt und modern. Das Essen hat auch gepasst… Der tolle Einkaufstempel für überquellende Geldbeutel ist übrigens das Quartier 206 😉 !      Viel Spass beim Schauen ! DSC04191 DSC04195 DSC04196 DSC04194 DSC04202 DSC04200 DSC04198 DSC04204 DSC04205 DSC04206 DSC04207 DSC04208 DSC04210 DSC04219 DSC04221 DSC04222 DSC04227 DSC04225 DSC04226 DSC04230

Gefüllte Paprikaschoten

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IMG_5518 Heute gibts mal wieder eins unserer Lieblingsessen : mit gut gewürztem ( Knoblauch, Petersilie, vieiel Senf,Pfeffer und Salz Hackfleisch ( halb gemischt, halb Rind ) gefüllte Paprikaschoten in einer leicht pikanten Tomaten-Sahne Sauce. An diesem alten Rezept habe ich in den letzten Jahren nur ein wenig an der Würzung geschraubt- es ist jetzt etwas pikanter als früher. Als Beilage gibts bei uns Kartoffeln, mit denen man diese leckere Sauce am besten aufnehmen kann, aber Nudeln sind auch nicht zu verachten . Und wenn ich schon mal Hackfleischteig mache, werden gleich noch nebenbei ein paar Fleischbällchen für eine schnelle Suppe gerollt und eingefroren. Und natürlich kann man mit diesem Hackfleischteig auch toll andere Gemüse wie z.B. Zucchini, Auberginen oder grosse Zwiebeln füllen und dann überbacken.

  • 4 grosse Paprikaschoten, am besten welche, die von selbst stehenbleiben oder man muss den Boden etwas gerade schneiden
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 400 g Rinderhack
  • 1 grosse Zwiebel, feingehackt
  • 1 altes Brötchen, in warmem Wasser eingeweicht und gut ausgedrückt
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 gute EL scharfen Senf , zb. Löwensenf
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst ( Knoblauch granuliert geht auch )
  • Petersilie nach Geschmack, frisch gehackt oder TK
  • viel frisch gemahlenen Pfeffer
  • Salz
  • 4 Rouladennadeln
  • 4 EL Olivenöl

für die Sauce :

  • 1 Dose Tomaten, stückig
  • ca. 3 EL Tomatenmark
  • ca. 300 ml kräftige Fleischbrühe, Würfel
  • Sahne

Zubereitung  : Aus den oben angegebenen Zutaten einen gut gemischten Hackfleischteig herstellen und diesen kräftig , nach Geschmack , würzen. – Wenn man 2 oder 3 Extra-Hackbällchen im Topf mitkocht, schmeckt die Sauce besonders gut !  – Jetzt die Paprikaschoten waschen, abtrocknen, einen Deckel abschneiden und den Stielansatz rausschneiden ( siehe Foto ). Mit einer Gabel den Hackteig ziemlich fest (ohne Luftlöcher !), aber schon vorsichtig, in die Schoten füllen , den Deckel draufsetzen und mit einer Rouladennadel quer durch die Schote feststecken.      Im Topf das Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen, die Paprikaschoten reinstellen und 2-3 Minuten anbraten. Dann das Tomatenmark dazugeben , verteilen und auch 2 Minuten braten. Jetzt kommen die Dosentomaten und die Fleischbrühe rein. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Dann die Hitze wieder reduzieren und auch die Extra-Hackbällchen mit in die Sauce geben , den Deckel auflegen und die Schoten bei mittlerer Hitze ca. 35 Minuten garen. Die Zeit hängt von der Grösse ab. Auch sollte die Garzeit nicht zu lang sein, damit die Paprika noch etwas Biss hat und nicht zerfällt.   – Genug Zeit um die Beilage zu kochen –    Mal mit einem Spiess in das Fleisch pieken. Wenn der Saft klar ist , sind die Paprikaschoten fertig.   Um die Sauce fertigzustellen, die Schoten vorsichtig mit der Schaumkelle und einem grossen Löffel ( wie mit einer Zange) rausnehmen- die Bällchen auch- und dabei den Saft in den Topf kippen. Warmhalten. Nun bei grosser Hitze die Sauce 5 Minuten einkochen, einen guten Schuss Sahne hinzugeben , aber nicht zuviel !, alles mit dem Pürierstab durchmixen . Ist die Sauce jetzt schön sämig, dann ist sie richtig. Wenn nicht, noch etwas unter Beobachtung einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Vielleicht noch mit etwas Chilipulver oder Pfeffer und Salz abschmecken und dann die Paprikaschoten entweder zurück in den Topf geben oder in eine Servierschüssel. Jedenfalls werden sie in der Sauce serviert.      Guten Appetit ! IMG_5519 IMG_5524 IMG_5525 IMG_5527 IMG_5530 IMG_5533 IMG_5535

Griesspudding mit Aprikosenkompott

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IMG_5428 Griesspudding ist ja ein Klassiker unter den Nachspeisen. Nicht zu verwechseln mit dem früher üblichen Griessbrei für kleine Kinder, der unter Umständen eine leicht pampige bis hin zu einer klebstoffartigen Konsistenz entwickeln konnte 😉 ! Dieser Griesspudding hier hat eine cremig-fluffige Textur und schmeckt mit Aprikosenlikör aromatisiertem  Aprikosenkompott so garnicht nach Kinderpapp 🙂 !  Mir ist noch ein schön beschreibender Satz für diese winterliche Nachspeise eingefallen : lauwarm- fruchtig kuschelt sie sich in den Mund und tröstet über Dauergrau und Kälte hinweg 🙂 !          Für das Aprikosenkompott :

  • 1 grosse Dose Aprikosen
  • 1-2 El Butter
  • 50 – 75 ml Aprikosenlikör

für den Griesspudding :

  • Schale von 1/2 Bio- Zitrone
  • 2 Eiweiss Gr. M
  • eine kleine Prise Salz
  • 1 Vanilleschote ausgekratzt
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 L Milch
  • 75 g Zucker
  • 120 g Weichweizengrieß

Die Aprikosen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Den Saft ca. 15 Minuten goldbraun einkochen lassen.  Butter in der Pfanne erhitzen und die Aprikosen bei starker Hitze anbraten. Herausnehmen und zum eingekochten Saft geben, dann den Likör hineinrühren. Ca. 30 Minuten durchziehen lassen. In dieser Zeit den Griesspudding kochen.    Die Zitrone heiss abspülen und die Schale einer Hälfte mit dem Sparschäler dünn zu einer Spirale abschälen. Das Eiweiss mit einer kleinen Prise Salz steifschlagen. Sahne auch steifschlagen und beides kaltstellen.      Nun die Milch mit der Zitronenschale, Zucker , der ausgekratzten Vanille und der Schote aufkochen. Den Griess unter Rühren einstreuen und bei kleiner Hitze köcheln, bis er gar ist und ein dicker Griessbrei entstanden ist. Die Zitronenschale und die Vanilleschote entfernen. Anschliessend den Eischnee und die geschlagene Sahne mit einem Schneebesen locker und gleichmässig unterziehen, bis oben erwähnter cremig- fluffiger Griesspudding entstanden ist.   In eine schöne Schüssel füllen und mit den Aprikosen servieren.       Kleiner Hinweis in eigener Sache : ich hatte keinen Aprikosenlikör mehr und habe statt dessen den Saft mit 2 El karamelisiertem Zucker und etwas Zitronenschale eingekocht. Aber mit Likör schmeckts feiner… IMG_5428 IMG_5429 IMG_5432 IMG_5438 IMG_5435

Berlin – mal gemütlich : am Bahnhof Lichterfelde West

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IMG_5460Dieses Mal habe ich euch Eindrücke von einem kleinen Stückchen Berlin mitgebracht, dass man als „normaler“ Tourist vielleicht nicht unbedingt entdeckt, da es abseits des grossen Trubels zu finden ist. Denn, wie ich aus Erzählungen von Berlinbesuchern und aus Berichten über die Stadt heraushören kann, ist doch schon seit einiger Zeit Berlin Mitte – bevorzugt auch der östliche Teil – Hauptanziehungspunkt für die meisten Touristen. Das alte Westberlin scheint nicht mehr soo interressant zu sein. Find ich schade, denn es gibt Bezirke , die aufgrund ihrer unglaublich vielfältigen schönen Häuser und ihrer heimeligen Atmosphäre mit viel Grün, sehenswert sind. Zum Beispiel Lichterfelde. Ich könnte euch zig tolle alte Stadtvillen, Wohnhäuser und schöne baumbestandene Strassenzüge mit holprigem Kopfsteinpflaster zeigen – Berlin aus einer anderen Zeit. Heute fang ich mal mit Lichterfelde West an, wo ich gerne gemütlich einkaufe, weil es viele, kleine Läden mit Allem gibt, was man gebrauchen kann und auch ein paar Cafes und Restaurants um eine kleine Pause einzulegen. Viel Spaß beim Schauen ! IMG_5484 IMG_5459 IMG_5489 IMG_5467 IMG_5485 IMG_5476 IMG_5452 IMG_5487 IMG_5479 IMG_5468 IMG_5465 IMG_5457 IMG_5488 IMG_5466 IMG_5492 IMG_5472

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